Céline Dion zu "Titanic"-Drehbuch Jack musste einen Tür-lichen Tod sterben

Hätte Jack am Ende von "Titanic" gar nicht ertrinken müssen? Auf diese Frage, die Filmfans seit Langem beschäftigt, sollte nun Sängerin Céline Dion eine Antwort geben.

LMK Media/ interTOPICS/ DDP

Es ist mehr als 20 Jahre her, dass zahllose Kinobesucher in "Titanic" mit Jack und Rose litten und hofften, während das Filmtraumpaar im Eismeer trieb. Das Ende der Geschichte ist bekannt: Jack ertrinkt, während Rose schließlich gerettet wird. Doch viele Fans wollen sich auch heute noch nicht mit diesem Ende zufriedengeben.

Die sogenannte Tür-Kontroverse dreht sich um die Frage, ob Jack neben seine Geliebte auf das Holzstück - oft als Tür bezeichnet - gepasst hätte. Nun hat sich Céline Dion in die Debatte eingemischt - wenn auch unfreiwillig. Die Sängerin hatte 1997 das Lied "My Heart Will Go On" zu "Titanic" beigesteuert. Einen Besuch Dions in der Sendung "The Tonight Show starring Jimmy Fallon" nahm der Moderator zum Anlass, herauszufinden, wie die 51-Jährige Jacks und Roses Verhalten einschätzt.

"Bring mich nicht in Schwierigkeiten", wehrte Dion zunächst ab. Man sehe, dass Rose vor Kälte erstarre und nicht wirklich bei Sinnen sei, sagte die Sängerin. "Und zweitens: Er braucht keine Einladung." Jack habe sich also einfach zu Rose hinaufziehen können. Vielleicht sei er aber auch so eingefroren gewesen, dass er nicht die nötige Kraft dazu gehabt hätte.

Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio hatte sich im Sommer erfolgreicher als Dion einer Einschätzung der "Tür-Kontroverse" entzogen. "Kein Kommentar", sagte er in einem MTV-Interview. Rose-Darstellerin Kate Winslet hatte sich in einem Interview 2017 weniger verschlossen gegeben als ihr männlicher Kollege - und eingeräumt, dass wohl genug Platz gewesen wäre. Jacks Tod sei aber nicht allein Roses Schuld: "Er hätte sich einfach mehr anstrengen sollen, um auf diese Tür zu kommen, denn ich denke, es hätte gepasst!", sagte sie 2017 in der Sendung "The Late Show with Stephen Colbert".

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Céline Dion: Ein anderes Ende für "Titanic"?

Regisseur James Cameron gab übrigens eine sehr pragmatische Antwort auf die viel diskutierte Frage: "Hätte er gelebt, wäre das Ende des Films bedeutungslos gewesen", sagte er 2017 der "Vanity Fair" . "In dem Film geht es um Tod und Trennung; er musste sterben." Die Diskussion so lange nach der Veröffentlichung sei "albern", zeige aber auch, dass der Film es geschafft habe, "Jack so liebenswert für die Zuschauer zu machen, dass es ihnen wehtut, ihn sterben zu sehen."

bbr



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