George Clooney und David O. Russell Sie packten und sie schlugen sich

Produzent Charles Roven kennt die schmutzigen kleinen Geheimnisse Hollywoods. In einem Interview erzählte er nun, warum sich George Clooney und Regisseur David O. Russell an die Gurgel gingen.

ddp images/ INTERTOPICS/ Shooting Star

"12 Monkeys", "The Dark Knight" und "Suicide Squad" gehören zu seinen Projekten. Der Produzent Charles Roven ist ein alter Hase in Hollywood.

Nun hat der Produzent in einem Interview mit dem "Hollywood Reporter" fiese Geschichten vor und hinter der Kamera enthüllt. Unter anderem den Streit zwischen Schauspieler George Clooney und Regisseur David O. Russell am Set des Films "Three Kings" von 1999.

"Ich nenne es den Domino-Effekt", sagte Roven. Der erste Stein sei Clooney gewesen. Man habe einen Schauspieler von gewissem Ruf gebraucht, der bereit gewesen sei, für wenig Geld zu arbeiten. Clooney habe damals sieben Tage die Woche arbeiten müssen, um seinen Verpflichtungen bei "Three Kings" und der Serie "Emergency Room" gleichermaßen gerecht werden zu können.

"Niemand sollte sieben Tage die Woche für mehrere Monate arbeiten müssen", sagte Roven. Das Studio habe Russell zugleich gedrängt, das Budget zu drücken und zehn Tage weniger zu drehen.

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George Clooney: Prügelei am Set von "Three Kings"

Russell habe entgegen Rovens Rat eingewilligt. "Wir haben also George, der Schwierigkeiten hat, seine Zeilen zu erinnern, weil er sieben Tage die Woche arbeitet, und wir haben David, der hinter dem Zeitplan zurückfällt", erzählt Roven. "Wir drehen den Höhepunkt des Films. Helikopter, Explosionen, Schüsse. Es ist Chaos, Wahnsinn."

Das Rezept für ein Desaster. Clooney habe gesehen, wie Russell mit dem Regieassistenten gesprochen habe. Es hätte so ausgesehen, als ob er ihn anschrie. Die Reaktion Clooneys? Er ging zum Regisseur und brüllte: "Ich hab dir Motherfucker gesagt, wenn du an jemandem rumnörgeln willst, nörgel an mir rum." Russell habe geantwortet: "Warum zur Hölle merkst du dir nicht mal deinen Text."

Es war der Beginn einer Schlägerei, die er, Roven, nur beendet habe, indem er Clooney weggezogen hätte. Trotzdem zeigte der 67-Jährige Verständnis für Russell: "David geht es immer nur um den Film. Das muss man respektieren."

cnn

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