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06. Januar 2009, 17:54 Uhr

Cheryl Cole

"Spielerfrauen sind hohl"

Man ahnte es längst. Nun wird die vage Vermutung, Spielerfrauen seien nicht eben Vertreterinnen feingeistiger Intellektualität, Gewissheit. Jedenfalls bekennt Cheryl Cole, Gattin des englischen Nationalspielers Ashley Cole, freimütig: "Spielerfrauen sind hohl, das sag ich Ihnen!"

London - Cheryl Cole, 25, erfüllt alle Voraussetzungen, um der Zunft der "Spielerfrau" zur Zierde zu gereichen: Sie ist bildhübsch, kleidet sich gern chic und machte als Popsängerin der Formation "Girls Aloud" so etwas wie ein Jodeldiplom.

Mit ihren Schicksalsgenossinnen hat Cheryl Cole jedoch nicht viel am Hut. In einem Interview mit der britischen "Vogue" - Cole ziert das Titelbild der Februar-Ausgabe - lässt sie kein gutes Haar an der Gattung Spielerfrau.

So habe Victoria Beckham, die Cole durch gemeinschaftliche Unternehmungen während der WM 2006 noch davor bewahrt hatte, Zeit mit anderen Spielerfrauen verbringen zu müssen, sie schnöde im Stich gelassen.

Beckham habe sich kein einziges Mal bei ihr gemeldet, so Cole, als 2008 berichtet wurde, ihr Mann Ashley Cole habe sie mit einer Friseurin betrogen: "Das hat mich wirklich schockiert", kommentierte Cheryl Cole nun in der "Vogue" das Schweigen der Frau Beckham.

Spielerfrauen "sind hohl, das sag' ich Ihnen", soll Cole laut "Daily Mail" ergänzt und sich zur Bekräftigung mit der Faust an den Kopf geschlagen haben.

Zuvor hatte Cheryl Cole Spielerfrauen als "Schnorrer und Schmarotzer" bezeichnet.

Ihrem Mann Ashley Cole, 28, der beim FC Chelsea und im englischen Nationalteam als linker Verteidiger spielt, hat sie zurückliegende Turbulenzen offenbar vergeben: "Er ist noch so jung, er lernt dazu. Er ist ein netter Kerl. Und ich bin nicht blöd. Wirklich nicht."

pad

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