Chris Brown "Ich bin kein Monster"

Er soll seine Freundin Rihanna verprügelt haben und steht deshalb vor Gericht: Doch nicht nur der Justiz gegenüber gibt Schmusesänger Chris Brown plötzlich das Unschuldslamm, auch seine Fans sucht er zu besänftigen - und wirbt dabei gleich auch für seine Platte.


Los Angeles - Wie glaubhaft ist eine flehentliche Bitte um Verständnis, wenn sie mit einer Kaufempfehlung verbunden wird? Sänger Chris Brown scheint in dieser Hinsicht ebenso wenig Berührungsangst wie Stil zu haben.

In einem Video auf YouTube versichert der 20-jährige R&B-Sänger nun öffentlich: "Ich bin kein Monster." Vor allem aber spricht er über sein neues Album und eine Single, die noch in diesem Sommer erscheinen soll.

Dann sagt Brown noch, viele Menschen hassten ihn, seinen wahren Fans sage er aber, "ich liebe euch. Ich bin kein Monster". Brown ist wegen tätlicher Angriffe und Drohungen gegen seine frühere Freundin Rihanna angeklagt worden. Für Donnerstag war eine Anhörung anberaumt.

Der Sänger wurde am Mittwoch zudem von einem Fotografen verklagt, der von einem Leibwächter attackiert worden sein soll.

Robert Rosen verklagte Brown und das Fitnessstudio LA Fitness International, in dem sich der Vorfall Mitte Mai ereignet hatte. Rosen versuchte dort, Fotos von Brown zu machen. Das sei eine "fadenscheinige und unseriöse Klage" eines Paparazzo, der die Öffentlichkeit suche, sagte Browns Anwalt Mark Geragos.

jdl/AP

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