US-Präsidentschaftswahl Clint Eastwood spricht sich für Bloomberg aus

2016 unterstützte Hollywood-Altstar Clint Eastwood noch Donald Trumps Kandidatur. Doch für die anstehende Wahl hat er seine Meinung geändert: Nun hielte er es für das Beste, wenn Michael Bloomberg Präsident würde.
Clint Eastwood beim Golfspielen in Pebble Beach, Kalifornien

Clint Eastwood beim Golfspielen in Pebble Beach, Kalifornien

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Michael Reaves/ AFP

Vielleicht liegt es ja daran, dass beide ehemalige Bürgermeister sind: Clint Eastwood, der die Kleinstadt Carmel-by-the-Sea nach einem Wahlsieg 1986 zwei Jahre lang regierte, hat sich in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" für den Ex-Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, als zukünftigen US-Präsidenten ausgesprochen. "Das Beste, was wir machen können, wäre, einfach Mike Bloomberg reinzuholen", sagte Eastwood in dem Gespräch.

Die Unterstützung des 89-jährigen Hollywood-Veteranen ist für Bloomberg deshalb wertvoll, weil dieser seine Kampagne, zum Präsidentschaftskandidaten der US-Demokraten bestimmt zu werden, darauf stützt, dass er Donald Trump im direkten Duell schlagen könne. Und Clint Eastwood war vor der Präsidentschaftswahl 2016 eine der wenigen prominenten Unterstützer Trumps aus dem Unterhaltungsgewerbe.

Eastwood kritisierte den amtierenden Präsidenten. Manche Dinge, die Trump getan habe, seien zwar richtig gewesen. Aber er wünsche sich, dass der Präsident sich "vornehmer verhalten" würde, "ohne zu twittern und Leute zu beschimpfen." Insgesamt sei die US-Innenpolitik für Eastwoods Geschmack "zu zankhaft geworden".

Zuletzt kam in den USA der von Eastwood inszenierte Film "Richard Jewell" ins Kino, der von einem Wachmann handelt, der einen geplanten Bombenanschlag auf die Olympischen Spielen von Atlanta 1996 aufdeckte. Der Deutschland-Start ist für den 19. März geplant.

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