Neuer Comic "Striker Force 7" Cristiano Ronaldo kämpft gegen Außerirdische

In der Realität stellen sich Cristiano Ronaldo Verteidiger in den Weg, ab sofort bekommt er es in einem Comic mit Außerirdischen und Robotern zu tun. Nicht die erste Geschäftsidee des Portugiesen.

Cristiano Ronaldo vor einem Freistoß bei der WM 2018 in Russland
AFP

Cristiano Ronaldo vor einem Freistoß bei der WM 2018 in Russland


Cristiano Ronaldo vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin hat der Öffentlichkeit am Wochenende eine eigene Comicserie präsentiert. Darin avanciert der 34-Jährige zum Superhelden, der es mit Außerirdischen und Robotern aufnimmt.

Der fünfmalige Weltfußballer stellte "Striker Force 7" bei Twitter mit einem animierten Trailer vor. "So wie der Fußball Kulturen und Menschen auf der ganzen Welt zusammenbringt, glaube ich, dass auch tolle Zeichentrickfiguren und Helden dies können", betonte der portugiesische Europameister und langjährige Torjäger von Real Madrid.

Ronaldo ist bekannt dafür, dass er sich geschäftlich breit aufstellt und immer neue Business-Ideen in die Tat umsetzt. Erst im März hatte er eine Klinik für Haartransplantationen in Madrid eröffnet. Kürzlich hatten spanische Medien berichtet, dass Ronaldo den teuersten Wagen der Welt gekauft haben soll. Der Bugatti "La Voiture Noire" soll elf Millionen Euro gekostet haben.

Ronaldo akzeptierte zweijährige Bewährungsstrafe

Ronaldo zählt zu den besten Profis in der Fußballgeschichte. Für Manchester United, Real Madrid und Juventus schoss er mehr als 600 Pflichtspieltore. Der Angreifer gewann fünfmal die Champions League, wurde 2016 mit Portugal Europameister und ist mit aktuell 126 Treffern der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte der Königsklasse.

Der Superstar, der bei Juventus 30 Millionen Euro jährlich verdienen soll, geriet in der Vergangenheit immer wieder in die Schlagzeilen. Ende Januar akzeptierte er eine zweijährige Bewährungsstrafe wegen Steuerhinterziehung, der 34-Jährige musste zudem 18,8 Millionen Euro zahlen.

Ronaldo wurde vorgeworfen, in seiner Zeit bei Real Madrid Einnahmen aus Bild- und Werberechten über ein ausgedehntes Firmennetzwerk mit Sitzen unter anderem auf den British Virgin Islands und in Irland an der Steuer vorbeigeschleust zu haben. Den Fall hatte der SPIEGEL gemeinsam mit dem Recherchenetzwerk European Investigative Collaborations (EIC) im Rahmen der Football-Leaks-Veröffentlichungsserie öffentlich gemacht.

bam/sid



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