Weg vom Zauberschüler Daniel Radcliffe möchte keinen erwachsenen Harry Potter spielen

Die Rolle machte ihn berühmt, doch es ist schwer, von ihr loszukommen: Daniel Radcliffe möchte vorerst nicht noch einmal den Zauberschüler Harry Potter spielen. Er sei glücklich darüber, ihn »gut überstanden« zu haben.
Daniel Radcliffe (Archiv): »Nichts, woran ich im Moment wirklich interessiert bin«

Daniel Radcliffe (Archiv): »Nichts, woran ich im Moment wirklich interessiert bin«

Foto: Willy Sanjuan / dpa

Daniel Radcliffe ist mit der Verkörperung des Zauberschülers Harry Potter weltweit bekannt geworden. Für den britischen Schauspieler dauerte es lange, Abstand von der Rolle zu gewinnen. Nun sagte der 32-Jährige, dass er den Zauberschüler vorerst nicht noch einmal spielen möchte.

»Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich das Gefühl habe, dass ich ›Potter‹ gut überstanden habe und wirklich glücklich damit bin, wo ich jetzt bin«, sagte der 32-Jährige in einem Interview der »New York Times«.

Radcliffe wurde darin auf eine Aussage des Regisseurs Chris Columbus, 63, angesprochen, der nach eigenen Worten gern eine Filmadaption des Theaterstücks »Harry Potter and the Cursed Child« (»Harry Potter und das verwunschene Kind«) drehen würde. Columbus hatte bei den ersten beiden Filmen der Reihe Regie geführt.

Columbus verglich einen möglichen neuen Film mit den erwachsenen Zauberschülern Harry, Ron und Hermine in einem Interview mit dem Magazin »Hollywood Reporter« mit der Rückkehr der Originalbesetzung in der »Star Wars«-Reihe. Dazu sagte Radcliffe nun: »Ich werde niemals nie sagen, aber die »Star Wars«-Jungs hatten 30, 40 Jahre Zeit, bevor sie zurückkehrten. Bei mir waren es nur zehn. Das ist nichts, woran ich im Moment wirklich interessiert bin.«

Eine Wiedervereinigung der Schauspieler gab es zuletzt in der Retrospektive »Return to Hogwarts«, die der Streamingdienst HBO Max an Neujahr zeigte. »Ich glaube, ich konnte zurückkehren und es so genießen, weil es nicht mehr zu meinem täglichen Leben gehört«, sagte Radcliffe der »New York Times«. In der Sendung hatten die Stars über ihre gemeinsame Zeit am Set gesprochen.

kha/dpa
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