Von Ziggy Stardust inspiriert David Bowie als Barbie-Puppe

Enger, gestreifter Anzug in metallischen Farben und rote Stiefel: Zum 50. Jahrestag des Erscheinens von David Bowies legendärer Single "Space Oddity" kommt eine besondere Barbie-Puppe auf den Markt.

Limitierte Edition: Barbie-Puppe zu Ehren von David Bowie
MATTEL/AFP

Limitierte Edition: Barbie-Puppe zu Ehren von David Bowie


Mit einer eigenen Barbie will der Spielwarenhersteller Mattel die verstorbene Pop-Ikone David Bowie würdigen. Die Puppe ist von Bowies androgyner Kunstfigur Ziggy Stardust inspiriert: Sie trägt einen engen, gestreiften Anzug in metallischen Farben und rote Stiefel.

Auf den Markt kommt die Barbie zum 50. Jahrestag des Erscheinens von Bowies legendärer Single "Space Oddity" im Jahr 1969. Die Figur in limitierter Auflage soll 50 Dollar (knapp 45 Euro) kosten.

Mit der Puppe solle "das kulturelle Erbe des musikalischen Genies" Bowie gewürdigt werden, erklärte Mattel. Die "dramatischen musikalischen Verwandlungen" des "Pop-Chamäleons" würden auch die heutige Zeit beeinflussen und inspirieren.

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Der britische Musiker war 2016 im Alter von 69 Jahren gestorben. Mit etwa 140 Millionen verkauften Platten gehörte Bowie zu den erfolgreichsten Künstlern der Popgeschichte. Der Durchbruch gelang dem Musiker, der im britischen Brixton geboren wurde, Ende der Sechzigerjahre, als er sich als Texter, Komponist und Interpret den Spielarten des Rock verschrieb.

Sein erster Welthit "Space Oddity" verzückte 1969 Kritiker und Publikum, weil sich der Musiker mit seiner experimentellen Mischung aus Rhythm'n'Blues, Rock, Pop, Soul und anderen Musikströmungen geschickt jeder Kategorisierung entzog.

Ab den Siebzigern wurden Stilbrüche und permanente äußerliche und charakterliche Persönlichkeitswechsel zu seinem Markenzeichen. Die für die LP "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" erschaffene Figur des bisexuellen Ziggy markierte ab 1972 seinen Aufstieg zum ultimativen Rock-Superstar. Bowie füllte auch Arenen als "Major Tom", als bleicher "Thin White Duke" oder als "Young American" im Frank-Sinatra-Look.

Nach einer künstlerischen Krise folgte ab den Neunzigern ein Comeback - nachdem ihm Kritiker zunächst Ideenlosigkeit vorgeworfen hatten, gelang Bowie mit seinem 18. Album "Black Tie White Noise" seine nach eigener Aussage beste Soloplatte. Auch die Kritik nahm das Werk positiv auf.

wit/AFP

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