Demi Moore über ihre drogensüchtige Mutter "Meine Kindheit war zu Ende"

Als Kind fischte sie ihrer Mutter Pillen aus dem Mund, später wurde sie selbst drogensüchtig. Nun hat Demi Moore ein Buch über ihr Leben geschrieben - und wird von ihrer Tochter gelobt.

Demi Moore bei einer Gala in Beverly Hills im Februar: Pillen aus dem Mund der Mutter geholt
Amy Sussman/ Getty Images

Demi Moore bei einer Gala in Beverly Hills im Februar: Pillen aus dem Mund der Mutter geholt


Demi Moore hatte es als Kind nicht einfach. Moores Familie reiste durch die USA, ihre Kindheit verbrachte sie gezwungenermaßen als Nomadin. Sie musste früh erwachsen werden - als ihre Mutter eine Überdosis Pillen geschluckt hatte, musste Moore sie retten.

Ihre Erfahrungen hat Moore in einem Buch verarbeitet. Die Autobiografie "Inside Out" soll Ende September erscheinen. In einem Interview mit "Harpers Bazar" hat Moore schon jetzt von ihrer turbulenten Vergangenheit erzählt.

"Das Nächste, woran ich mit erinnere, ist, dass ich mit meinen kleinen Kinderfingern die Pillen, die meine Mutter versucht hatte zu schlucken, aus ihrem Mund grub". Ihr Vater habe den Mund der Mutter aufgehalten und ihr gesagt, was sie tun müsse. An diesem Punkt habe sich etwas in ihr verschoben. "Meine Kindheit war zu Ende", sagte die 56-Jährige.

Süchtig nach Marihuana

Nicht nur ihre Karriere brachte Moore immer wieder in die Schlagzeilen, auch ihre Beziehungen. Mit 16 traf sie Freddy Moore. Ihre Ehe hielt nur wenige Jahre, doch der Nachname blieb. 1987 heiratete sie Bruce Willis. Die beiden haben drei Töchter. Ehemann Nummer drei, Ashton Kutcher, betrog Moore mit Schauspielerin Mila Kunis. Die beiden sind inzwischen verheiratet.

Der Betrug und die Trennung stürzte Moore in eine tiefe Krise, die sie auch in ihrem Buch verarbeitet. Sie wurde süchtig nach Schmerzmitteln und Marihuana. Der Kontakt zu ihren Töchtern habe sehr darunter gelitten.

Sie habe den Entzug geschafft - inzwischen scheinen sich Moore und ihre drei Töchter wieder besser zu verstehen. Moores älteste Tochter Rumer postete das Magazincover mit ihrer Mutter stolz bei Instagram.

"Ich bin so aufgeregt, dass die Welt diese großartige, leidenschaftliche, weise und lustige Kriegerfrau kennenlernt, der ich jeden Tag begegne." Sie sei dankbar, dass sie und ihre Schwestern von ihrer Mutter lernen dürften.

"Alles, was uns in unserem Leben passiert, formt uns", sagte Moore zu Lena Dunham, die das Interview für "Harpars Bazar" führte.

muk

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