Bohlen äußert sich zum »DSDS«-Aus Nicht viel mehr als ein Lebenszeichen

Nach seinem Aus bei »DSDS« äußerte sich Dieter Bohlen erstmals – passenderweise parallel zum Start der Liveshows der Castingshow. Trotz seiner Krankschreibung wirkte er ausgesprochen zufrieden.
Fast 20 Jahre samstagabends mit »DSDS« bei RTL, nun allein bei Instagram

Fast 20 Jahre samstagabends mit »DSDS« bei RTL, nun allein bei Instagram

Foto: Henning Kaiser / dpa

»Es ging so viel ab, Leute« – erstmals hat sich Dieter Bohlen nach seinem vorgezogenen Aus bei der RTL-Castingshow »Deutschland sucht den Superstar« zu Wort gemeldet. In einem Video bei Instagram  sagte der 67-Jährige, dass er »sehr zufrieden mit der Situation« sei.

Bohlen habe in den vergangenen Tagen »super viele Angebote bekommen«, wie er sagte. Das Video lud der geschasste Starjuror passend zum Beginn der »DSDS«-Liveshows am Samstagabend hoch. »Ich plane Großes, ihr werdet von mir hören.«

Groß war zuvor bereits Bohlens Instagram-Story. In 13 Screenshots veröffentlichte er eine Huldigung durch die Zeitung »Welt« namens »Errichtet ein Denkmal für Dieter«, wobei ein Screenshot doppelt hochgeladen wurde. Unglücklich zudem, dass der Artikel auf der Onlinepräsenz der »Welt« eigentlich nur hinter der Bezahlschranke zu lesen war.

Gottschalk als Jury-Ersatz

Für Bohlen saß am Samstag Thomas Gottschalk neben Maite Kelly und Mike Singer in der Jury. Bohlen hatte seine Teilnahme am Halbfinale und Finale abgesagt und einen Krankenschein eingereicht. »Auch Titanen können stürzen, und das ist dem Dieter passiert. Wir wünschen ihm natürlich, dass er schnell wieder aufsteht. Gute Besserung«, erklärte Gottschalk.

Anzeichen einer Erkrankung machte Bohlen in dem Instagram-Video nicht. Abgesehen von den Ankündigungen nannte Bohlen auch keine Details, viel mehr als ein Lebenszeichen war es nicht.

Vor einigen Wochen hatte RTL angekündigt, dass Bohlens Zeit in der Show nach fast 20 Jahren ende. Auch beim »Supertalent« wird er nicht mehr dabei sein. Bohlen war berüchtigt für seine demütigenden Äußerungen über Teilnehmer der Castingshows. Hintergrund der Trennung könnte eine seriösere Neuausrichtung des Kölner Privatsenders sein.

hba/dpa
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