Basketballlegende Dirk Nowitzki mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Frank-Walter Steinmeier hat Dirk Nowitzki mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Damit wurde das Engagement des ehemaligen Basketballprofis für Kinder gewürdigt.


Wertvollster Spieler der US-Profiliga NBA, Sportler des Jahres und Silbernes Lorbeerblatt: Dirk Nowitzki erhielt in seiner langen Karriere als Basketballer zahlreiche Ehrungen. Nun ist der 41-Jährige erneut ausgezeichnet worden - dieses Mal ging es allerdings nicht um seine sportlichen Erfolge. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte dem ehemaligen Profisportler das Verdienstkreuz am Bande.

Steinmeier würdigte mit dem Verdienstorden vor allem Nowitzkis soziales Engagement. Als Unicef-Botschafter und in seinen zwei Stiftungen unterstützt der gebürtige Würzburger seit vielen Jahren Kinder. "Schon früh in seiner Profikarriere war sich Dirk Nowitzki seiner privilegierten Situation bewusst", heißt es in der Würdigung.

"Meine Stiftung soll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche entdecken, was in ihnen steckt, und lernen, das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen. Im Sport und im Leben", formulierte Dirk Nowitzki die Ziele seine Stiftung.

(Lesen Sie hier ein Interview mit Dirk Nowitzki)

Am Tag des Ehrenamts wurden insgesamt 13 Frauen und elf Männer aus allen Bundesländern für ihr Engagement im Bereich Bildung gewürdigt. "Jeder Einzelne von ihnen tut etwas für den Zusammenhalt in unserem Land", sagte Bundespräsident Steinmeier. Er verlangte mehr Einsatz von der Politik, um in Deutschland Bildungsgerechtigkeit zu schaffen.

Das Bundesverdienstkreuz haben bislang einige prominente Sportler erhalten, etwa Max Schmeling, Uwe Seeler und bis auf Erich Ribbeck alle Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Für herausragende sportliche Leistungen erhalten Menschen in Deutschland das Silberne Lorbeerblatt als höchste Auszeichnung.

Nowitzki spielte 21 Jahre lang für die Dallas Mavericks. 2011 gewann die Mannschaft die Meisterschaft in der NBA. Im April beendete er seine Karriere.

bbr/dpa



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