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Mariah Carey: Die Superdiva

Foto: A2800 epa Warren Toda/ dpa

Diva-Overkill Wie viele Leute braucht man, um Mariah Carey auf ein Sofa zu hieven?

Eine britische TV-Moderatorin hat indiskret darüber getratscht, welches Aufhebens um Mariah Carey gemacht wird, wenn die eine Fernsehshow besucht. Die Höflinge der Sängerin hätten die absurdesten Pflichten zu erfüllen.

London - Mariah Carey verleiht der Formulierung "nichts dem Zufall überlassen" eine neue Dimension.

Die britische TV-Moderatorin Kate Garraway gab laut "Daily Mail" zum Besten, womit die Sängerin angeblich ihre Entourage auf Trab hält. Carey war im Rahmen einer Promotiontour jüngst in Großbritannien unterwegs und auch im Studio des Senders GMTV zu Gast, um dort ein Interview und einen Liedvortrag aufzuzeichnen.

"Mariah war ja sehr nett", sagte Garraway, "aber die Anzahl von Menschen in ihrer Entourage ist wirklich albern - das waren mehr als in der Studio-Crew!"

"Zwei Leute mussten Mariah auf das Sofa runterlassen, damit ihr Kleid nicht zerknittert", so Garraway weiter, "und ein Mensch musste rückwärts vor ihr hergehen, damit sie nicht stolpert. Etliche Leute standen hinter der Kamera, um sicherzugehen, dass sie nur von ihrer Schokoladenseite gefilmt wird. Ihr eigenes Toilettenpapier hatte sie auch dabei."

Aus erster Hand hat Frau Garraway ihre Informationen jedoch nicht - sie selbst war nicht während der Aufzeichnung im Studio, sondern erst kurz danach. Careys Erscheinen sei jedoch Gesprächsthema Nummer eins unter den Mitarbeitern gewesen.

Eine Sprecherin Careys wies laut "Mail" die Schilderungen mittlerweile als "extreme Übertreibung" zurück.

"Guardian"-Autor Charlie Brooker philosophierte jüngst in seinem Blog über Careys Diventum und stellte fest, dass ihre Stimme, obschon technisch brillant, den Zuhörer emotional nicht mehr zu erreichen vermöge: "Vielleicht liegt das daran, dass sie selbst nichts mehr erlebt, was mit einem normalen menschlichen Dasein zu tun hat", so Brooker. "Vielleicht fühlt sie selbst gar nichts mehr. Vielleicht hat sie mittlerweile Angestellte, die das für sie tun."

pad
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