Streit um angebliche Affäre Trump erwägt Millionenklage gegen Pornodarstellerin Stormy Daniels

Der Anwalt des Ex-Pornostars Stormy Daniels behauptet, seiner Klientin sei körperliche Gewalt angedroht worden, damit sie über US-Präsident Trump schweige. Jetzt kontern Trumps Anwälte mit einer Gegendrohung.
Stephanie Clifford, besser bekannt als Stormy Daniels

Stephanie Clifford, besser bekannt als Stormy Daniels

Foto: Eduardo Munoz/ REUTERS

Der Streit zwischen US-Pornodarstellerin Stormy Daniels und den Rechtsanwälten von US-Präsident Donald Trump um eine angebliche sexuelle Affäre spitzt sich zu. Trumps Anwälte erklärten, die Pornodarstellerin habe gegen eine Stillschweigevereinbarung verstoßen und könne auf mindestens 20 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt werden.

Zuvor sagte Daniels' Anwalt Michael Avenatti mehreren Fernsehsendern, seiner Mandantin sei körperliche Gewalt angedroht worden, sollte sie Einzelheiten der Affäre preisgeben. "Es ist Fakt, dass meine Klientin körperlich bedroht wurde, damit sie über die Dinge, die sie über Donald Trump weiß, schweigt", sagte der Anwalt der Sexfilmdarstellerin Stephanie Clifford, besser bekannt unter dem Namen Stormy Daniels, in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNN .

Clifford behauptet, mit US-Präsident Donald Trump eine Affäre gehabt zu haben. Dieser dementiert das. Sie hatte eine Klage gegen Donald Trump eingereicht, in der es um eine Vertraulichkeitsvereinbarung zwischen ihr und Trumps Anwalt, Michael Cohen, geht.

Nach ihrer Darstellung soll der Anwalt sie daran gehindert haben, ihre angebliche Affäre mit Trump in den Jahren 2006 und 2007 öffentlich zu machen. Im Jahr 2016 hat sie eine Zahlung von 130.000 Dollar von Trumps Anwalt Michael Cohen erhalten. Cohen sagte, er habe sie aus eigener Tasche bezahlt. Das berichtete die "New York Times ".

hej/AFP
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