Drake über Kanye West "Es war eine manipulative 'Ich will dich brechen'-Sache"

Drake und Kanye West liefern sich seit geraumer Zeit eine ziemlich öffentliche Fehde. Im Gespräch mit LeBron James hat Drake nun gesagt, wie alles aus seiner Sicht begann.

DPA

Dass Kanye West und Drake nicht gerade beste Freunde sind, ist schon länger bekannt. Sie tragen ihre Differenzen gerne auch öffentlich aus. Über den Ursprung ihres Zwistes haben sie bislang noch nicht ausführlich gesprochen. Das hat sich nun geändert.

Drake war bei "The Shop" zu Gast, einer Show von Basketball-Superstar LeBron James. Dort breitete er seine Sicht der Dinge auf die Fehde mit West aus. Drakes Botschaft: Er habe sich von West verraten gefühlt. Dieser habe ihn über sein Album "Scorpion" ausgefragt, etwa nach dem Erscheinungstermin - und verschwiegen, dass er selbst an einer Platte arbeite.

West habe großzügig getan, ihm den Beat des Liedes "Lift Yourself" vorgespielt und gesagt, Drake könne ihn benutzen - später habe West dann das Lied selbst veröffentlicht.

Zudem habe West ihn nach Wyoming eingeladen - angeblich, um an Musik für Drake zu arbeiten. "Ich fuhr hin und es endete damit, dass wir quasi den Großteil der Zeit damit verbrachten, an seiner Musik zu arbeiten, Ideen für ihn zu sammeln."

Er habe mit West auch über Persönliches gesprochen, sagte Drake. Etwa über das Verhältnis zur Mutter seines Sohnes; die Vaterschaft sei bis dahin nicht bekannt gewesen. "Ich sagte ihm, dass ich Probleme mit der Mutter meines Sohnes habe", sagte Drake nun zu James. Wenig später sei die Nachricht von Drakes Vaterschaft öffentlich geworden. Zudem sei Wests Albumveröffentlichung verdächtig nahe am Release von Drakes "Scorpion" gewesen.

Da habe er begriffen, sagte Drake, dass "dieser Typ mich trollt". "Es war eine manipulative 'Ich will dich brechen'-Sache." Deshalb habe er entschieden, auf Abstand zu gehen. Man darf gespannt sein, wie Wests Version der Ereignisse aussieht.

ulz



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