Drehunfall von Gerard Butler "Es klang, als sei ich erschossen worden"

Autsch! Und nochmal: Autsch! Gerard Butler wurde beim Dreh seines neuen Films zweimal von Patronenhülsen am Kopf getroffen. An einem Tag. Glaubt man den Plaudereien des Schotten, floss das Blut in Strömen - und das war noch nicht alles.

REUTERS

Los Angeles - Gute Schauspieler verschmelzen mit der Figur, die sie darstellen, werden eins mit einem fremden Charakter, so wird ihr Spiel glaubwürdig weil wirklichkeitsnah. Doch es gibt Situationen am Set, die sind dann doch eine Spur zu real.

Der schottische Schauspieler Gerard Butler ("P.S. Ich liebe Dich", "300"), hat genau das erlebt. Am Rande der Premiere seines neuen Films "Machine Gun Preacher" erzählte er dem Onlinemagazin "E!", dass er beim Dreh unter Beschuss geriet.

"Es war eine Patronenhülse, aber klang eher, als sei ich erschossen worden", so Butler. Die Hülse habe ihn getroffen, seinen Kopf aufgeschlitzt, das Blut sei geströmt. "Rund 20 Minuten später konnten wir das Bluten stoppen." Also zurück zur Arbeit, Kamera an, los geht's.

Doch aller schlechten Dinge waren zwei an diesem Tag: Butler wurde noch einmal von einer Hülse getroffen, wieder am Kopf, wieder Blut.

Der Unglücksschütze: Schauspielkollege Souleyman Sy Savane. "Das war eine ernste Situation", sagte er dem Onlinemagazin. Der Vorfall sei passiert, als gerade eine Attacke von Rebellen gedreht wurde. "Eine heftige Szene", so Savane, er habe kaum etwas sehen können, als er durch die Gegend ballerte.

Als ob das noch nicht reale Schmerzen genug waren, riss sich Butler beim Dreh der Szene auch noch eine Sehne im Bein. "Wenn du so einen Film drehst, gehören ein paar Unfälle dazu", sagte er "E!". Ein harter Hund, dieser Butler.

bim



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