Duchovny nach der Sexsucht "Ich fahre nicht Ski"

Gute Nachrichten müssen unter die Leute, sagt sich wohl "Akte X"-Star David Duchovny und verkündet inbrünstig: Die Sexsucht ist überwunden. Auf Wintersport als Ersatzbefriedigung will sich der genesene Schauspieler nicht einlassen.


Los Angeles - Als FBI-Agent Fox Mulder der "Akte X"-Fernsehserie beschäftigte sich David Duchovny noch mit paranormalen Phänomenen. In der TV-Serie "Californication" widmete er sich dann eher menschlichen Schwächen, gab einen Autor mit Schreibblockade, der mit Frauen- und Drogenproblemen zu kämpfen hat. Das Grundthema Sex wurde dabei in allen Varianten und in Dialogen von extremer Direktheit präsentiert.

Auch in Duchovnys Privatleben spielte Sex eine übersteigerte Rolle: Vor zwei Jahren hat der 49-Jährige offen eine Sexsucht eingeräumt. Nun erklärt er ebenso öffentlich, diese überwunden zu haben.

Seine Familie habe ein sehr schweres Jahr hinter sich. "Meine Frau und ich sind da gemeinsam durchgegangen und jetzt sind wir stärker", sagte der Hollywood-Star dem Sender Tele 5.

Er glaube, sagte der "Akte X"-Star, dass sein sexueller Appetit deshalb so extrem geworden sei, weil er Sex als Fluchtmaßnahme aus der Realität genutzt habe. "Sex bewirkt, dass ich mich selbst vergessen kann. Es zählt nur noch der Moment", sagte Duchovny.

Auf eine - angeblich besonders erfolgversprechende - Ersatzbefriedigung habe er jedoch verzichtet: "Ich habe gehört, dass Skifahren besser sein soll als Sex. Gut möglich, aber ich fahre nicht Ski."

Der Schauspieler ist seit 1997 mit Kollegin Téa Leoni ("Dick und Jane") verheiratet. 2008 hatte sich das Paar getrennt, im März 2009 wieder ausgesöhnt. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder.

jdl/siu/ddp



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