Gitarrist von Duran Duran hat Prostatakrebs »Es gibt keine Heilung«

Die Band Duran Duran wurde in die Hall of Fame des Rock’n’Roll aufgenommen. Der Gitarrist Andy Taylor fehlte bei der Zeremonie – und machte seine Krankheit öffentlich.
Andy Taylor (r.) im Jahr 2004 bei den Brit Music Awards

Andy Taylor (r.) im Jahr 2004 bei den Brit Music Awards

Foto: Ian West / picture-alliance / dpa

Der Gitarrist der Rockband Duran Duran, Andy Taylor, hat Prostatakrebs im Endstadium. Das gab der Musiker während der Aufnahme der Band in die Hall of Fame des Rock’n’Roll bekannt. Der 61 Jahre alte Taylor konnte nicht an der Zeremonie teilnehmen. »Vor etwas über vier Jahren wurde bei mir Prostatakrebs im vierten Stadium festgestellt«, schrieb er in einer Mitteilung, die der Frontmann der Band, Simon Le Bon, bei der Verleihung verlas. Die Band veröffentlichte sie auch auf ihrer Website .

»Auch wenn die Krankheit zurzeit nicht lebensbedrohlich ist – es gibt keine Heilung«, schrieb Taylor weiter. Er werde von hervorragenden Ärzten behandelt, habe jedoch in der vergangenen Woche einen Rückschlag bei der Behandlung erlitten. Daher habe er es sich nicht zugetraut, an der Verleihung teilzunehmen.

Duran Duran existiert seit 44 Jahren

Taylor dankte in seiner Botschaft unter anderem seiner Familie, den anderen Bandmitgliedern und den Produzenten. »Wir hatten ein privilegiertes Leben, waren manchmal unanständig, aber sehr nice.« Er bedauere es sehr, nicht bei der Aufnahme in die Hall of Fame dabei sein zu können.

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Duran Duran: Die »Wild Boys« aus Birmingham

Foto: Michael Putland / Getty Images

Duran Duran gründeten sich im Jahr 1978. Die Band wurde in den Achtzigerjahren berühmt, unter anderem mit Hits wie »The Wild Boys«, »A View to a Kill« und »Rio«. Parallel zu Duran Duran wurden unter anderem die Countrylegende Dolly Parton, der Soulsänger Lionel Richie und der Rapper Eminem in die Hall of Fame des Rock’n’Roll aufgenommen.

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