Durchblutungsstörungen McCartney heimlich am Herzen operiert

Um die würdelose Trennung von seiner Frau machte er kein Geheimnis, um eine Operation am Herzen schon: Erst jetzt wurde bekannt, dass Ex-Beatle Paul McCartney bereits im Herbst einen Eingriff hatte. Erholt und gestärkt soll es nun in die Endphase der Scheidung gehen.


London - Der 65-Jährige wurde in einer Londoner Privatklinik operiert, berichten "Sun" und "Mirror" unter Berufung auf McCartneys Sprecher. Bei dem Eingriff seien Blutgefäße am Herzen erweitert worden, um die Durchblutung zu verbessern. McCartneys Sprecher bezeichnete die Operation als "Routine", dennoch sei jeder Eingriff am Herzen "eine große Sache".

McCartney habe seinerzeit über Unwohlsein geklagt und schließlich einen Herzspezialisten konsultiert. "Es wurden verschiedene Tests gemacht und dann fiel die Entscheidung für den Eingriff", zitierte die "Sun" einen Freund des Superstars.

Mittlerweile geht es dem Musiker offenbar wieder gut: "Paul fühlt sich großartig", zitierte der "Mirror" einen Freund McCartneys. Auch in der Aufzeichnung der Silvestershow von BBC2 zeigte sich der Musiker in guter Form: Im Duett mit Kylie Minogue sang er seinen Hit "Dance Tonight".

Gute Kondition dürfte McCartney vor allem im Scheidungskrieg mit Heather Mills benötigen. Im Februar sollen bei einer auf fünf Tage angesetzten Gerichtsverhandlung die Modalitäten der Scheidung ausgehandelt werden. Dabei geht es um die Frage, wie viel Geld Mills aus dem auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzten Vermögen McCartneys bekommen soll, und um das Sorgerecht für die vierjährige Tochter Beatrice.

jjc/AFP/dpa



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