Ehrung US-Star James Franco zeigt sich in BH und Pumps

Mit blonder Perücke, goldenem Büstenhalter und auf Pumps stöckelte US-Schauspieler James Franco zu einer Preisverleihung in Cambridge. Der "Spider-Man"-Star scheute sich auch nicht, einen als Kuh verkleideten Kollegen zu "melken".


Cambridge - Für diese Preisverleihung braucht man Humor, und den brachte James Franco ("Spider-Man", "Milk") reichlich mit: Der US-Schauspieler ist mit dem "Hasty Pudding"-Preis der renommierten Harvard-Universität geehrt worden. Mit blonder Perücke, goldenem Büstenhalter und auf Stöckelschuhen nahm der 30-Jährige die nicht ganz ernst gemeinte Auszeichnung in der Nacht auf Samstag entgegen, berichtete der US-Fernsehsender WCVB aus Cambridge.

Die Verkleidung war eine Anspielung auf seine Rolle in dem Drama "Milk", in dem Franco als Liebhaber des schwulen Politikers Harvey Milk gefeiert wurde. "Mehr kann ich nicht erwarten. Ich hab's geschafft", sagte Franco augenzwinkernd über den traditionsreichen Ulk-Preis.

In Anspielung auf die Oscar-nominierte Politiker-Biografie "Milk" musste Franco zudem einen als Kuh verkleideten Schauspieler "melken", um sich die kleine goldene Puddingschüssel zu verdienen. Die Auszeichnung wird seit Jahren von der Theatergruppe der Elite-Universität Harvard für "bleibende und beeindruckende Beiträge in der Welt des Entertainments" verliehen.

Franco, der auch als Regisseur und Produzent arbeitet, hatte seinen Durchbruch in Hollywood als James Dean in dem gleichnamigen Fernsehfilm von Mark Rydell. In der "Spider-Man"-Trilogie spielte er den Millionärssohn Harry Osborne, der sich nach einem Unfall im Labor zu einem Bösewicht verwandelt. In "Milk" überzeugt er an der Seite des charismatischen Hauptdarstellers Sean Penn.

Frühere Preisträger des "Hasty Pudding" waren unter anderem Paul Newman, Robert De Niro, Clint Eastwood, Steven Spielberg und Richard Gere. Zu den ausgezeichneten Frauen gehören Oscar-Gewinnerin Renée Zellweger, Meryl Streep, Jodie Foster, Katharine Hepburn und Elizabeth Taylor. Im vergangenen Jahr wurden Charlize Theron und Christopher Walken bedacht.

jjc/dpa



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