Eiskunstlauf Olympiasiegerin Savchenko erwartet ein Kind

Paarlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko wird zum ersten Mal Mutter. Dies offenbarte die sechsmalige Weltmeisterin via Facebook.

Peter Kneffel/ DPA

"Das Glück ist auf dem Weg", schrieb Aljona Savchenko am Dienstag auf Facebook. Auf dem dazugehörigen Foto ist sie mit ihrem Ehemann, dem Künstler Liam Cross, zu sehen - und es gibt kaum einen Zweifel, was mit dem "Glück" gemeint ist: Die Sportlerin hat beide Hände auf ihren Bauch gelegt, während Cross mit überraschtem Blick auf sie zeigt.

Savchenko scheint also schwanger zu sein. "Es ist so aufregend, diesen kleinen Menschen zu treffen, der die Hälfte von mir und die Hälfte von dem ist, den ich liebe", schreibt sie weiter. Auch der werdende Vater zeigte sich begeistert in den Kommentaren zu dem Foto: "I'm gonna be a Dadddddy!!!", schrieb er.

Die Nachricht mit den Hashtags #babynews #pregnant #excited" kam für die Eiskunstlauf-Szene wenig überraschend. Savchenko hatte zuvor bereits erklärt, dass sie sich ein Baby wünsche. Noch unklar ist, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Die 35-jährige Savchenko ist seit 2016 mit dem Briten Cross verheiratet.

Nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang hatten Savchenko und ihr Partner Bruno Massot nur noch an den kurz darauf stattfindenden Weltmeisterschaften teilgenommen und sich dann in eine Wettkampfpause verabschiedet.

Noch im März hatte die Deutsche Eislauf-Union (DEU) angekündigt, mit den beiden über ihre zukünftigen Pläne sprechen zu wollen. Die gebürtige Ukrainerin und der Franzose sind als Sportsoldaten bei der Bundeswehr angestellt. Große Hoffnung hatte die DEU jedoch nicht, dass das Traumpaar gemeinsam das Training für Olympia 2022 in Peking aufnehmen wird.

Savchenko-Manager Marc Lindegger will von einem Abschied aus dem Leistungssport nichts wissen. "Das Wichtigste ist, dass Aljona im November ein gesundes Kind zur Welt bringt. Von einem Karriereende kann aber nicht die Rede sein", sagte er dem Nachrichtenportal "t-online.de".

"Es haben schon viele Eiskunstläuferinnen ein erfolgreiches Comeback gefeiert, nachdem sie ein Kind bekommen haben. Es kann sehr gut sein, dass Aljona schon im nächsten Jahr wieder Shows oder Wettkämpfe mit Bruno Massot bestreitet", erklärte Lindegger.

Auch Massot wurde unlängst Vater: Anfang Oktober kam sein Sohn Louka in der Schweiz zur Welt.

ala/sid/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.