Ehefrau des Bundespräsidenten Elke Büdenbender will wieder als Richterin arbeiten

»Ich möchte gerne noch mal in meinen Beruf zurückkehren«: Elke Büdenbender wird in Teilzeit wieder am Verwaltungsgericht Berlin arbeiten. Sie erwartet ein »Kontrastprogramm« zu ihren Aufgaben als Präsidentengattin.
Elke Büdenbender

Elke Büdenbender

Foto: Soeren Stache/ DPA

Als Frank-Walter Steinmeier 2017 Bundespräsident wurde, ließ seine Frau Elke Büdenbender ihren Job am Berliner Verwaltungsgericht ruhen – doch bei einer wahrscheinlichen zweiten Amtszeit ihres Mannes  dürfte das anders aussehen: Die 60-Jährige will künftig wieder als Richterin arbeiten. »Ich möchte gerne noch mal in meinen Beruf zurückkehren«, sagte Büdenbender der »Süddeutschen Zeitung« .

Sie habe in der Vergangenheit viel Kraft und Energie in die Ausbildung als Juristin und ihre Tätigkeit als Richterin investiert. »Ich habe hart dafür gearbeitet. Deshalb fände ich es falsch mir selbst gegenüber, das jetzt nicht zu machen. Auch wenn mein Mann wiedergewählt wird.« Steinmeier habe diese Entscheidung unterstützt: »Er steht da hundertprozentig hinter mir.«

»Es geht vieles, wenn man es will«

Sie wird dem Bericht zufolge in Teilzeit an das Gericht zurückkehren. »Es wird sicher ein Kontrastprogramm. Aber es geht vieles, wenn man es will«, sagte sie über ihre künftige Doppelrolle.

In der Vergangenheit gab es Zweifel inwiefern die Richterinnentätigkeit mit Büdenbenders Rolle an der Seite des Bundespräsidenten vereinbar ist. Sie selbst befürchtet offenbar keine größeren Probleme: »Ich glaube, das spielt für die Leute keine Rolle.«

bbr/dpa