Bloom-Verlust Wie Miranda Kerr ihren Trennungsschmerz bekämpfte

Nach der Scheidung von Orlando Bloom fiel Topmodel Miranda Kerr in eine schwere Depression. Jetzt erklärt sie, wie sie aus der Krise herausfand. Das Stichwort lautet: Weidenbaum.

Getty Images

Sechs Jahre lang war Model Miranda Kerr mit Schauspieler Orlando Bloom liiert, drei davon verheiratet. 2011 wurde der gemeinsame Sohn Flynn geboren. Doch die Ehe zerbrach. Als das Paar vor drei Jahren auseinanderging, ging es Kerr gar nicht gut.

"Als Orlando und ich uns trennten, fiel ich in eine schlimme Depression" sagte die 33-Jährige jetzt der kanadischen Ausgabe der Zeitschrift "Elle". "Ich habe die Tiefe dieses Gefühls nie wirklich verstanden, weil ich eigentlich eine sehr fröhliche Person bin."

Ihr sei klargeworden, so Kerr, dass jeder Gedanke, den man habe, die eigene Realität beeinflusse. "Und nur du hast die Kontrolle über deine Gedanken." Seitdem meditiere sie zweimal täglich, verwende ein spezielles Aroma-Öl, mache Yoga und ernähre sich gesund. Sie habe gemerkt, dass alles, was man brauche, tief in einem selbst liege. "Setz dich alleine hin, nimm ein paar Atemzüge und nähere dich deinem Geist", empfiehlt das Model.

"Ich habe diese Philosophie, dass wir alle wie Weidenbäume sein sollten", so Kerr. Üblicherweise gelte die Eiche als der stärkste Baum, "aber in Wahrheit ist es der Weidenbaum, weil er sehr, sehr biegsam ist."

Flexibilität ist also in Krisenzeiten gefragt. Seit der Scheidung von Bloom teilen sich beide das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn. Mittlerweile ist Kerr mit Snapchat-Gründer Evan Spiegel verlobt.

ala/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.