Der US-Bundestaat Kalifornien hat wieder einmal mit einer Umweltkatastrophe zu kämpfen: Schwere Stürme haben Überschwemmungen verursacht, mindestens zwölf Menschen starben, Zehntausende Haushalte sind ohne Strom.
Auch in Montecito ist die Lage dramatisch. Es ist ein Promi-Ort, südlich von Santa Barbara, voller Luxusvillen. Hier wohnen Prinz Harry und seine Frau Meghan, Oprah Winfrey und viele weitere Stars. Ein Promi hat sich nun selbst gemeldet.
Ellen DeGeneres, TV-Moderatorin und Komikerin:
»Wir haben Regenfälle, wie wir sie noch nie hatten. Dieser Bach neben unserem Haus fließt normalerweise nie. Er ist jetzt wahrscheinlich etwa einen Meter hoch und wird noch um einen halben Meter weiter ansteigen. Es stehen Pferde für eine Evakuierung bereit.«
Im Wohnort der TV-Moderatorin leben gut 8000 Menschen, ganz Montecito soll nun evakuiert werden – denn es herrscht Lebensgefahr: Binnen 24 Stunden sollten 200 Millimeter Regen fallen – auf hügeliges Gelände, das nach wochenlangen Regengüssen bereits aufgeweicht ist. Das könnte Erdrutsche auslösen. Es wäre nicht das erste Mal. Vor genau fünf Jahren waren in Montecito 23 Menschen durch Schlammlawinen ums Leben gekommen. Daran erinnert nun auch DeGeneres.
Ellen DeGeneres, TV-Moderatorin und Komikerin:
»Es ist der fünfte Jahrestag des Feuers und der Schlammlawine, die so viele Menschen getötet hat und so viele Menschen ihr Zuhause gekostet hat, ihre Leben. Das ist verrückt, am fünften Jahrestag.«
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom und auch US-Präsident Joe Biden haben für den Bundesstaat bereits den Notstand ausgerufen. So sind Nothilfen schneller und einfacher nötig. Kalifornien hat besonders mit dem Klimawandel zu kämpfen: Im Sommer herrscht große Dürre, Waldbrände trocknen den Boden weiter aus. Der kann das viele Wasser von den starken Regenfällen im Winter dann nicht ausreichend aufnehmen. Ellen DeGeneres schloss ihr Video mit einem Aufruf zum Klimaschutz.
Ellen DeGeneres, TV-Moderatorin und Komikerin:
»Wir müssen netter zu Mutter Natur sein. Denn Mutter Natur ist nicht zufrieden mit uns. Lasst uns alle unseren Beitrag leisten. Passt auf euch auf, Leute.«