Elton John verteidigt Harry und Meghan nach Privatjet-Flügen "Ich bin zutiefst erschüttert"

Ist Prinz Harrys und Herzogin Meghans Engagement für den Klimaschutz nur geheuchelt? Das Paar steht wegen Privatjet-Flügen in der Kritik - und bekommt nun prominente Rückendeckung.

Niklas Hallen/ PA Wire/ DPA

"Harry und Meghan, denkt an eure CO2-Bilanz!" titelte RTL, die "Sun" bezeichnet das royale Paar als "High-Flyers" - Prinz Harry und Herzogin Meghan wurden in den vergangenen Tagen in zahlreichen Medien der Heuchelei bezichtigt. Denn das Paar war mehrfach innerhalb weniger Tage im Privatjet unterwegs gewesen - obwohl es sich sonst öffentlich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzt.

Nun bekommen die beiden prominente Unterstützung. "Ich bin zutiefst erschüttert", schrieb Elton John auf Instagram über die Presseberichte. Der britische Popstar hatte Prinz Harry, Herzogin Meghan und ihrem Sohn Archie einen der Flüge für einen Urlaub in seinem Haus in Nizza spendiert, wie der 72-Jährige in einer Reihe emotionaler Tweets mitteilte.

Nach einem "hektischen Jahr", in dem Harry und Meghan ihren Einsatz für wohltätige Zwecke fortgesetzt hätten, wollten John und sein Ehemann David Furnish der jungen Familie demnach "einen privaten Urlaub in der Sicherheit und Ruhe unseres Hauses" ermöglichen. "Um ein hohes Maß an Schutz zu gewährleisten, haben wir ihnen einen Privatjetflug angeboten", schrieb John. Die Berichte darüber seien "verfälscht" und "bösartig" gewesen. Zum Ausgleich des Flugs sei an eine Klimaorganisation gespendet worden.

Harrys Mutter Diana sei eine seiner besten Freundinnen gewesen, fügte John hinzu. "Ich fühle eine tiefe Verpflichtung, Harry und seine Familie vor den unnötigen Übergriffen der Presse zu schützen, die zu Dianas vorzeitigem Tod beigetragen haben." Prinzessin Diana war 1997 nach einer Verfolgungsjagd mit Paparazzi in Paris bei einem Autounfall tödlich verunglückt.

Auch Ellen DeGeneres sprang Prinz Harry und Herzogin Meghan bei. Sie habe mit dem Paar einmal über sein Engagement für den Tierschutz gesprochen. "Sie waren die bodenständigsten, mitfühlendsten Menschen", schrieb die Moderatorin. "Stell dir vor, wie es sein muss, für alles angegriffen zu werden, was man tut, obwohl man doch nur versucht, die Welt zu einem besseren Ort zu machen."

bbr/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.