Erfolg für Sängerin Gericht weist Klage von Shakiras Ex-Freund ab

Im Rechtsstreit mit ihrem Ex-Freund Antonio de la Rúa hat sich Sängerin Shakira durchgesetzt. Ein Gericht in Los Angeles wies die Klage des Mannes ab. Der hatte behauptet, Shakiras Manager gewesen zu sein - und einen dreistelligen Millionenbetrag von ihr gefordert.  

AP

Los Angeles - Ein US-Gericht hat die Klage des Ex-Freunds von Sängerin Shakira abgewiesen, in der dieser einen dreistelligen Millionenbetrag forderte. Zur Begründung hieß es, der Fall könne nicht in Kalifornien verhandelt werden; das Gericht sei nicht zuständig.

Richter Abraham Khan schloss sich damit der Argumentation der Anwälte Shakiras an, wonach der Fall entweder in ihrer Heimat Kolumbien verhandelt werden müsse oder auf den Bahamas, wo die Sängerin zurzeit ihren Wohnsitz hat.

Antonio de la Rúa hatte seine Ex-Freundin im April verklagt. Er gab an, ihr bei ihrem Aufstieg zum Weltstar geholfen zu haben. Für seine Dienste als Manager verlangte er mehr als 100 Millionen Dollar, die Shakira ihm vertragsgemäß schulde.

De la Rúa war mehr als zehn Jahre mit der Kolumbianerin zusammen und in dieser Zeit wohl auch an geschäftlichen Entscheidungen beteiligt. 2011 trennte sich das Paar.

Seine Klage hatte de la Rúa auch in der Schweiz und in New York eingereicht, in beiden Fällen war er ebenfalls gescheitert. Die Entscheidung des Richters in Los Angeles ist nun der dritte und womöglich endgültige Rückschlag für seine Forderungen.

"Diese Klagen entbehrten jeder Grundlage. Ich bin sehr dankbar, dass die Gerichte ihnen einen Riegel vorgeschoben haben", teilte Shakira mit. "Mein Leben geht weiter, und ich könnte nicht glücklicher sein. Ich hoffe, diese Belästigung hat nun ein Ende."

De la Rúas Anwältin Rachel Fleishman hatte vor Gericht in Kalifornien argumentiert, Los Angeles komme wegen der häufigen Aufenthalte Shakiras in der Stadt als Gerichtsstand in Frage. Auch würden viele Zeugen in Los Angeles wohnen. Für eine Stellungnahme nach der Entscheidung des Gerichts stand Fleishman bisher nicht zur Verfügung.

rls/AP



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