Erotik-Fotoshooting Kate Winslet wehrt sich gegen Manipulationsvorwürfe

Seit Jahren propagiert sie ein natürliches Körpergefühl - und nun das: Erotische Illustriertenfotos von Kate Winslet sollen laut Medienberichten extrem geschönt worden sein. Die Schauspielerin dementiert - und ist "wütend".


London - Sie ist nicht moppelig, fühlt sich aber so. Auf Fotos wirkt sie superschlank. Ist sie aber angeblich nicht.

Ein verwirrender kleiner Medienkrieg ist um Fotos der Schauspielerin Kate Winslet entbrannt.

Die 33-Jährige ließ sich für die amerikanische "Vanity Fair" als Verführerin ablichten. Sie posiert unter anderem halbnackt auf einem Sofa, nur mit blondem Haar, Strümpfen und High Heels bekleidet. Im Interview plaudert die Britin darüber, dass sie sich als Kind immer "fett" gefühlt habe und propagiert - wie seit Jahren schon - ein natürliches Körpergefühl. Sie sei nicht perfekt, und wünsche sich, dass die Menschen dies akzeptierten.

"Natürlich" fanden britische Zeitungen an den "Vanity Fair"-Bildern allerdings gar nichts. "War hier der Airbrush an der Arbeit?", fragte die "Sun", und "Daily Mail" und "Daily Telegraph" ließen gar von Photoshop-Experten erklären, wie die Bilder retuschiert worden sein: Winslets Beine seien künstlich verlängert worden, hieß es, der Hautton sei geschönt, sogar Winslets Hände seien am Computer geglättet worden.

Die Schauspielerin ist nun offenbar empört - und schoss mittels der Zeitschrift "People" zurück: "Kate ist außer sich vor Wut über die Unterstellungen, Bilder ihres Körper seien geschönt worden", teile ein Sprecher Winslets dem Blatt mit.

Die Verwandlung Winslets von Normalmaß zu Sirene sei einfach zu erklären: "Sie ist in phantastischer körperlicher Verfassung, sonst hätte sie sich nie zu diesem Shooting bereiterklärt."

Die einzige Verschönerung sei am Hautton vorgenommen worden, "und das ist bei Glamour-Shootings die Regel."

Ob Winslet gegen die britischen Blätter vorzugehen gedenkt, wurde nicht mitgeteilt.

pad



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