Erotik-Shooting Magazin entschuldigt sich bei Kate Winslet

In diesem Shooting steckt der Wurm: Kate Winslet ließ sich in verruchten Posen für ein Magazin ablichten. Erst gab es Ärger, weil die Fotos angeblich nachbearbeitet wurden. Jetzt ein weiterer Eklat: Die Tierfreundin räkelte sich für die Bilder auf einem echten Pelz - ohne es zu wissen.


London - Die Fotos sind atemberaubend. Sie verleihen Kate Winslet ein neues Image: Die Schauspielerin, die normalerweise als natürlicher, gar bodenständiger Typ gilt, erscheint auf den Seiten der "Vanity Fair" als blonder Vamp mit Sharon Stoneschem Eispickel-Flair - spärlich, aber luxuriös bekleidet, sinnlicher Blick, lange Beine.

Doch glückliche Erinnerungen dürften in Zukunft weder die "Titanic"-Schauspielerin noch das Magazin mit diesem Fotoshooting verbinden. Zunächst wurde in der britischen Presse berichtet, die Bilder Winslets seien retuschiert worden - eine Behauptung, der die 33-Jährige wütend widersprach.

Jetzt steht neuer Unbill ins Haus: Wie die britische "Daily Mail" berichtet, posierte Winslet für eine der Aufnahmen - offenbar ohne es zu wissen - auf einem Teppich aus Tierfell. Bei dem Shooting in Los Angeles habe man ihr allerdings versichert, es handele sich um ein Imitat. Tatsächlich, so die "Mail" habe es sich um Silberfuchs der italienischen Pelzmanufaktur "Frette" gehandelt, der eigens aus Boston eingeflogen worden war. Wert der Kuschelunterlage: rund 14.000 Euro.

"Sie dachte, es sei ein Imitat", zitiert das Blatt Winslets Sprecherin. "Offenbar gab es dort ein Imitat und einen echten Pelz, und sie hat es definitiv so verstanden, dass der Pelz ein Imitat sei. Kate trägt niemals, niemals Pelz. Sie ist da sehr strikt."

Eine Sprecherin für "Vanity Fair" sagte dem Blatt: "Am Set gab es sowohl echte als auch Pelz-Imitate. Der Pelz, der für das Foto benutzt wurde, war echt. Wir dachten, Miss Winselt sei sich dessen bewusst und wir bedauern diese Fehlkommunikation."

pad



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