Flucht vor Paparazzi Nicole Kidman hatte Todesangst

Es klingt wie eine Szene aus einem Actionfilm: Bei einer wilden Verfolgungsjagd soll ein Fotograf die Schauspielerin und ihren Begleiter zu gefährlichen Ausweichmanövern gezwungen haben. Einem Augenzeuge zufolge schrie die Australierin vor Angst.

Sydney - "Es wird jemand sterben, das muss aufhören", soll die australische Schauspielerin geschrien haben, wie ihr Vermögensverwalter John Mannings heute vor Gericht in Sydney sagte. Der Mann hatte den Wagen bei der Verfolgungsjagd vor drei Jahren gelenkt. Nicole Kidmann habe markerschütternde Schreie ausgestoßen und die Polizei rufen wollen, sagte er.

Im Prozess des Fotografen Jamie Fawcett geht es um eine Diffamierungsklage, die er gegen die australische Zeitung "Sun Herald" angestrengt hat. Das Blatt hatte über die angeblich skrupellosen Methoden Fawcetts berichtet. Die Geschworenen haben dem Bildreporter bereits Recht gegeben, der Richter hört trotzdem noch die Zeugen der Verteidigung. Auch die 40 Jahre alte Ex-Frau von Tom Cruise soll demnächst vor Gericht aussagen - und ist laut Berichten von "Fox News" wegen ihres engen Zeitplans gar nicht glücklich über diesen Termin.

Den Fotografen und die Schauspielerin verbindet eine lange Feindschaft: Nachdem vor zwei Jahren eine Abhöreinrichtung in Kidmans Haus gefunden wurde, soll sie eine richterliche Verfügung gegen Fawcett verlangt haben. Er sollte nicht mehr in ihre Nähe oder die ihrer Villa kommen dürfen. Die Abhörvorwürfe gegen Fawcett hatte die Staatsanwaltschaft allerdings im Sommer fallengelassen.

hei/AFP

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