Musik-Topverdiener Taylor, Britney und die alten Männer

Dr. Dre, Paul McCartney, Elton John, Roger Waters - das "Forbes"-Ranking der bestverdienenden Musiker ist an der Spitze eine männliche Ü40-Veranstaltung. Britney Spears und Taylor Swift sind die einzigen Frauen in den Top Ten. Dort findet sich ohnehin nur ein weiterer junger Star.

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Los Angeles - Die alten Knacker haben es den Jungspunden mal wieder gezeigt: Die US-Zeitschrift "Forbes" hat eine Liste mit den 25 bestverdienenden Musikern zusammengestellt. Und die Spitze ist fest in der Hand älterer Herren. Ganz oben steht Rapper und Produzent Dr. Dre, der inzwischen auch schon 47 ist. Er ist eine der bekanntesten Personen im Musikgeschäft, hat unter anderem mit HipHop-Größen wie Eminem und Snoop Dogg zusammengearbeitet.

Dr. Dre kommt laut "Forbes" 2012 auf Brutto-Einnahmen von 100 Millionen Dollar, vor allem dank seiner "Beats by Dre"-Kopfhörer. Dass er die Liste anführt, ist nicht allzu verwunderlich - war er im August doch schon im Ranking der bestbezahlten Promis vertreten.

Platz zwei der Musikerliste belegt Roger Waters von Pink Floyd. Er soll 88 Millionen Dollar verdient haben, maßgeblich mit seiner "The Wall"-Tour. Mit 80 Millionen Dollar liegt Elton John nur knapp dahinter auf Rang drei. Die Nummer eins des vergangenen Jahres, die Band U2, ist auf Rang vier abgerutscht - mit 78 Millionen Dollar Einnahmen. Ganz offensichtlich gelohnt hat sich das Comeback für Take That: Unter anderem machten sich acht Konzerte im Londoner Wembley-Stadion so positiv bemerkbar, dass laut "Forbes" 69 Millionen Dollar in die Kasse kamen.

In den Top Ten sind nur zwei Personen unter 30 Jahren: Taylor Swift (57 Millionen), die sich mit Paul McCartney Rang acht teilt, und Justin Bieber (55 Millionen), gemeinsam mit Countrystar Toby Keith auf dem zehnten Rang. Neben Swift ist mit Britney Spears nur eine weitere Frau in den Top Ten vertreten. Sie belegt mit 58 Millionen Dollar Rang sieben, einen Platz hinter Jon Bon Jovi (60 Millionen).

Auch insgesamt sind die Frauen klar in der Minderheit. Mit acht Vertreterinnen stellen sie nur knapp ein Drittel der 25 Personen auf der Liste. Rihanna (53 Millionen), Lady Gaga (52 Millionen), Katy Perry (45 Millionen), Beyoncé (40 Millionen), Adele (35 Millionen) und Sade (33 Millionen).

"Forbes" stellt die Liste der am besten bezahlten Musiker einmal im Jahr zusammen. Dafür werden Einnahmen aus Konzerten, Sponsoring sowie dem Verkauf von Platten und Fan-Artikeln berechnet.

ulz/Reuters

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