kurz & krass Christian Streich glaubt, jeder verstehe seinen Dialekt

Christian Streich
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Christian Streich


Der Freiburger Bundesligatrainer Christian Streich hält seine Sprache bewusst heimatverbunden. In der von ihm gesprochenen Mundart könne er sich auf das Wesentliche konzentrieren - und bleibe verständlich.

Auf Badisch könne er sich am besten verständlich machen, sagte der Trainer des Fußball-Erstligisten SC Freiburg. "Wenn ich Standarddeutsch spreche würde, müsste ich ständig darüber nachdenken, wie ich nun genau formuliere. Und dann wäre ich die ganze Zeit auf die Sprache konzentriert."

"Praktischste und ehrlichste Weg"

Seine Mundart ermögliche es ihm, sich auf den Inhalt zu besinnen. "Es ist kein Mittel der Selbstvermarktung, sondern der praktischste und ehrlichste Weg, mich verständlich zu machen", sagte Christian Streich. "So weiß man, wo ich herkomme und wo meine Heimat ist - und trotzdem versteht mich jeder."

Auf Standarddeutsch umzuschwenken, wäre unglaubwürdig, sagte Streich. Aber dennoch habe er sich bereits auch angepasst. Er spreche das in Freiburg verbreitete Badisch und kein Alemannisch, wie es in seinem Heimatort Eimeldingen bei Lörrach üblich sei, sagte der 53-Jährige einem unter anderem vom "Südkurier" veröffentlichten Interview zufolge.

Streich erhielt im Europa-Park im badischen Rust die "Goldene Narrenschelle" der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN). Mit dem undotierten Preis wurde er am Mittwochabend für seine launigen Spiel-Erläuterungen in badischer Mundart gewürdigt.

apr/dpa

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