Geläuterter Schauspieler Russell Crowe will sich taufen lassen

Der frühere Atheist Russell Crowe hat zum Glauben gefunden. Der Schauspieler will nicht nur sich, sondern auch seinen Sohn Tennyson taufen lassen. Der Grund für den Sinneswandel: Es gebe so viel Unerklärliches auf der Erde, wie Crowe erklärte.

Hamburg - Kinder verändern die Prioritäten im Leben - das gilt auch für Filmgrößen aus Hollywood wie Russell Crowe. Der 43-Jährige erklärte jetzt in einem Interview, die Schauspielerei sei nicht mehr das Wichtigste für ihn. "Ich bin jetzt vor allem Vater und ein Tag ohne meine Söhne oder meine Frau Danielle ist ein verschwendeter Tag", sagte er der Zeitschrift "Celebrity".

Früher habe er sich oft unter Druck gefühlt. "Ich komme aus der Arbeiterklasse und habe mich im Filmgeschäft mühsam nach oben gerobbt. Es gab nie Garantien, nichts fühlte sich einfach oder leicht an", sagte der Crowe.

Auch zum Glauben habe er inzwischen gefunden: "Ich habe sogar beschlossen, mich taufen zu lassen." Zur Begründung erklärte er: "Es gibt so viel Unerklärliches auf der Erde, so viel Wunderbares. Pflücken Sie nur eine Blume, wie kompliziert sie konstruiert ist." Und schließlich habe selbst Religionsfeind Charles Darwin auf dem Totenbett noch gebetet. Crowe plant eine gemeinsame Taufe mit seinem Sohn Tennyson.

Der Schauspieler hatte im Jahr 2000 den Oscar als bester Hauptdarsteller für den Film "Gladiator" gewonnen. Zuvor hatte er unter anderem in "L.A. Confidential" mitgespielt. Ein großer Erfolg war auch der Streifen "A Beautiful Mind", in dem Crowe den schizophrenen Mathematiker John Nash spielt.

hda/AP/dpa