Klatsch und Knatsch Königskinder

Eine japanische Prinzessin wählt die Liebe, William und Kate schicken George in die Schule - und erwarten ihr drittes Kind. Und eine Bürgerliche plaudert über Prinz Harry: In den Promimeldungen der Woche wird es königlich.

DPA/The Times/PA Wire/Richard Pohle

Es war einmal....Eine Meldung vom japanischen Kaiserhof hat in dieser Woche für Wirbel gesorgt. Das könnte auch daran liegen, dass das Schicksal von Prinzessin Mako an ein Märchen erinnert. Die 25-Jährige Kaiserenkelin hat ihre Verlobung mit einem Bürgerlichen bekannt gegeben - damit verliert sie allerdings ihren Adelstitel.

Mit ihrer Entscheidung für die Liebe fühle sie sich "wirklich glücklich", sagte Mako. Bei der Bekanntgabe der Verlobung konnten sich die Prinzessin und ihr Verlobter, der ebenfalls 25 Jahre alte Kei Komuro, kleinere Turteleien nicht verkneifen.

Prinzessin Mako und ihr Verlobter Kei Komuro
AFP

Prinzessin Mako und ihr Verlobter Kei Komuro

Auch andere Royals hatten in dieser Woche gute Nachrichten zu verkünden. Herzogin Kate und Prinz William haben bekannt gegeben, dass sie erneut Nachwuchs erwarten. Nach Prinz George, 4, und Prinzessin Charlotte, 2, ist Kind Nummer drei unterwegs.

Herzogin Kate leidet wie schon bei den ersten beiden Schwangerschaften an einer schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit. Das bekam auch ihr ältester Spross George spüren. Der Vierjährige wurde diese Woche eingeschult. An seinem ersten Schultag erschien der kleine Prinz in Begleitung seines Vaters. Mama Kate blieb allerdings zu Hause - sie war krank.

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Die Royals: Nummer drei ist unterwegs

Ganz blendend scheint es hingegen Prinz Harry zu gehen. Er und seine Freundin Meghan Markle sind "glücklich und verliebt". Das verriet die Schauspielerin in einem Interview mit dem US-Magazin "Vanity Fair".

Bisher hatten Harry und seine Freundin wenig über ihre Beziehung preisgegeben. Nun sagte Markle, dass sich die beiden bereits sechs Monate lang heimlich getroffen hätten, bevor ihnen die Medien auf die Spur gekommen seien.

"Während der ganzen Zeit habe ich gearbeitet, und das Einzige, was sich verändert hat, ist die Wahrnehmung der Menschen. Nichts an mir hat sich verändert. Ich bin immer noch derselbe Mensch, und ich habe mich noch nie über meine Beziehungen definiert", sagte die Schauspielerin.

Meghan Markle steigt ihre Beziehung zu einem Prinzen offenbar nicht zu Kopf, Kim Kardashian steigt ... nackig auf einen Baum. Mit einem Instagram-Post warb sie für ein in dieser Woche erschienenes Buch der Fotografen Mert Alas und Marcus Piggot: Sie sei "so geehrt", von den beiden abgelichtet worden zu sein, schreibt sie.

Mert Alas zufolge trägt die Schwarz-Weiß-Aufnahme den Titel "Night Bird". Kardashians Blick geht in die Ferne, "als würde sie in der Nacht nach etwas suchen", wie es das "OK!"-Magazin formuliert. Wahrscheinlich, unkte ein Instagram-User, "ist sie einfach nur auf der Suche nach ihren Klamotten".

Während sich Kim Kardashian mal wieder ganz bewusst lasziv gibt, sorgen sexy Frauenrollen in Hollywood immer wieder für Frustration bei Schauspielerinnen.

Tessa Thomson spielt in Marvels neuem Superheldenfilm "Thor: Tag der Entscheidung" Valkyrie, eine Elite-Kriegerin aus Asgard, und ist genervt, weil sich Drehbuchautoren ihrer Meinung nach so wenig Mühe mit der Beschreibung solcher Rollen geben. Knallharte Frauen, "badasses", seien bei den Frauen gefragt - "das ist eine Bezeichnung, die ich in allen Drehbüchern Hollywoods hasse", so die Schauspielerin.

Der Begriff habe sich inzwischen in jedes Drehbuch geschlichen, das ihr unterkomme. "Es ist schrecklich, weil er überhaupt nichts bedeutet." Man habe es einfach mit einer sehr geistlosen Art männlicher Autoren zu tun, die damit wohl sagen wollten: "Ah, uh, sie ist so, sie, uh, sie ist tough. Sie ist ein knallharter Typ, aber sie hat etwas Schönes. Und sie ist sexy. Unbewusst sexy."

Sehr tough und sexy ist bekanntlich Beyoncé Knowles. Die US-Sängerin ist in dieser Woche 36 geworden - und konnte sich über eine besondere Überraschung freuen: Mehrere US-Stars nahmen den Geburtstag zum Anlass, sich in einem berühmten Look der Sängerin aus dem Musikvideo zu "Formation" ablichten zu lassen. Sie alle tragen einen großen schwarzen Hut, der das halbe Gesicht verdeckt, zwei geflochtene Zöpfe, dunklen Lippenstift und zahlreiche Halsketten.

Auf Knowles' Homepage erschien eine Galerie, in der unter anderem ihre früheren Bandkolleginnen Kelly Rowland und Michelle Williams, die frühere US-First-Lady Michelle Obama und Tennis-Star Serena Williams im Beyoncé-Stil zu sehen sind. Auch Tina Knowles Lawson, die Mutter der Sängerin, beteiligte sich an der Aktion.

Ein breitkrempiger Hut ist vermutlich nicht so Woody Harrelsons Stil, im Interview mit dem "Playboy" ließ der Schauspieler aber durchblicken, dass er gerne mal die grüne Brille aufsetzt, also Marihuana konsumiert. "Ich behaupte ja nicht, dass man ohne Sex-, Drogen- und Alkoholexzesse kein erfülltes Leben haben kann", sagte der 56-Jährige der Zeitschrift. "Aber für mich war es wohl wichtig, diese Dinge auszuprobieren. Intensiv zu leben. Ohne Rücksicht auf Verluste."

Seine Leidenschaft zum Beruf zu machen, wurde ihm allerdings untersagt. Harrelson hätte gern das Recht zum Anbau von Marihuana. Die von ihm beantragte Lizenz habe er in seiner Wahlheimat Hawaii allerdings nicht erhalten. "Es war letztlich wohl eine politische Entscheidung", sagt der Schauspieler.

bma/asc

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