Klatsch und Knatsch Porno, Proteste, Pooth

George Clooney wird zum ersten Mal Vater. Mischa Barton wehrt sich mit Erfolg gegen Rachepornos. Verona Pooth hat Ärger mit der Polizei. Die Promi-News der Woche.

Verona Pooth
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Verona Pooth


Viele weibliche Prominente wurden in der Vergangenheit mit gestohlenen Nacktaufnahmen erpresst, oft von ehemaligen Partnern. Auch "O.C., California"-Star Mischa Barton gehört zu den Betroffenen. Ihr Ex habe sie mit versteckter Kamera gefilmt und die Aufnahmen Pornoseiten für eine halbe Million Dollar zum Kauf angeboten, sagte die Schauspielerin. Sie erstattete Anzeige - mit Erfolg.

Ein Gericht entschied, der Ex-Partner müsse die Aufnahmen herausgeben. "Mischa und ich haben diese Schlacht für die Rechte der Frauen geschlagen, um zu kontrollieren, welche Bilder unserer Körper öffentlich werden dürfen", teilte Barton-Anwältin Lisa Bloom mit.

Dass Katy Perry sehr genau im Blick hat, welche Bilder sie von sich auf Social Media verbreitet, davon darf man ausgehen. Immerhin erreichen die Bilder viele Millionen Menschen: Auf Twitter hat Perry beinahe hundert Millionen Follower, auf Instagram knapp 66 Millionen.

Verlockend - aber auch gefährlich, wie die Sängerin nun festgestellt hat. "Können Sie sich die Art von Bewunderung vorstellen, die jemand wie ich bekommen kann, indem er nur einen Knopf drückt - und gleichzeitig auch den Hass?" Perry will sich nun in Abstinenz üben. Social-Media-Pause, einen Tag die Woche.

Eine solche Pause hätte Verona Pooth womöglich vor Ärger bewahrt. Die Moderatorin - lange nichts gehört - hatte sich während der Fahrt am Steuer ihres Autos gefilmt und die Sequenz auf Facebook veröffentlicht. Das rief die Polizei auf den Plan.

Die Beamten wollen Anzeige gegen die 49-Jährige erstatten. Man sei zum Ergebnis gekommen, Pooth habe im Straßenverkehr ihr Handy für das Video genutzt und sei nicht angeschnallt gewesen. Auf Pooth kommen nun womöglich 60 Euro Strafe und ein Punkt in Flensburg zu.

Teurer wird es für Jessica Alba, genauer: für ihre Firma. Als die Hollywoodschauspielerin Mutter geworden war, fand sie keine Produkte, die sie für ihr Baby gutheißen mochte. Also gründete sie mit Geschäftspartner Christopher Gavigan The Honest Company, "das ehrliche Unternehmen", das genau solche Produkte anbietet.

Mehrere Kläger warfen der Firma indes vor, sie habe Kunden über die Inhaltsstoffe eines Waschmittels, Spülmittels und Putzmittels getäuscht. Um eine Sammelklage abzuwenden, stimmte die Firma in dieser Woche einem Vergleich zu, zahlte 1,55 Millionen Dollar - und betonte zugleich, das sei kein Schuldeingeständnis.

Von George und Amal Clooney ist nicht überliefert, dass sie wegen ihrer Babys irgendetwas gründen wollen. Die beiden sind in dieser Woche Eltern von Zwillingen geworden: Tochter Ella und Sohn Alexander kamen zur Welt. Der Nachwuchs sei fröhlich und gesund, ließ das Paar mitteilen.

Schwer zu sagen, wen die Geburt am meisten mitgenommen hat. In dem Statement hieß es jedenfalls, George sei "ruhiggestellt und sollte sich ein paar Tage erholen".

Stark in Erinnerung bleiben wird aus dieser Woche wohl das Benefizkonzert von Ariana Grande für die Opfer des Terrors in Manchester. Nicht mit dabei war ausgerechnet Noel Gallagher, Ex-Oasis-Mann und Komponist des Songs "Don't look back in Anger", nach Manchester eine Hymne.

Sein Fernbleiben löste kurz Zoff aus. Bereits zu Oasis-Zeiten hatten sich die Bandbrüder Noel und Liam immer wieder gestritten. Nun schimpfte Liam, der in Manchester auf der Bühne stand: Sein Bruder hätte doch mal kurz in den Flieger steigen können, um für die Kinder zu singen, die bei dem Anschlag starben.

Noel Gallagher reagierte via Twitter: Er verbreitete Medienberichte, die besagen, dass er seine Tantiemen aus dem Konzert für die Familien der Opfer spendet. So hartherzig, wie es der eigene Bruder behauptet, will Noel Gallagher offenbar nicht dastehen.

sms/ulz

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