Trunkenheit und aggressives Verhalten Paul Gascoigne akzeptiert 1000-Pfund-Strafe

Sein jüngster Exzess kostet Paul Gascoigne 1000 Pfund. Ein Gericht in London verhängte die Geldstrafe gegen den früheren Fußballstar wegen eines Angriffs auf einen Wachmann. Gascoigne hatte die Vorwürfe eingeräumt - sein Anwalt bat darum, den 46-Jährigen in Ruhe zu lassen.

AFP

London - Paul Gascoigne muss 1000 Pfund Strafe zahlen, weil er in der Öffentlichkeit betrunken randalierte. Ein Gericht in London verurteilte den früheren Fußballstar, der eingeräumt hatte, Anfang Juli an einem Bahnhof im Norden Londons betrunken einen Wachmann attackiert zu haben.

"Herr Gascoigne möchte sich bei der Öffentlichkeit für sein Verhalten an diesem Abend entschuldigen. Er möchte nun allein gelassen werden und sich auf seine Genesung konzentrieren", sagte Anwalt Gavin Harris. Eine zweite Anklage, die sich mit einer angeblichen Attacke Gascoignes auf seine Ex-Frau Sheryl befasste, wurde fallengelassen.

"Gazza" hatte sich in den vergangenen Jahren mehreren Entziehungskuren unterzogen. Immer wieder erlitt er Rückfälle. Nach einem besonders schweren Alkoholexzess im Februar war er in Lebensgefahr und ließ sich in einer Klinik in Arizona behandeln.

Der 46-Jährige leidet seit Jahren unter Alkoholismus und Depressionen. In seiner 2008 erschienenen Autobiografie berichtete er von Selbstmordgedanken.

Gascoigne war in den neunziger Jahren einer der besten Fußballer der Welt. Er spielte für die englische Nationalmannschaft und für viele große Vereine, unter anderem Tottenham Hotspur, Lazio Rom und die Glasgow Rangers. 2004 beendete er seine Karriere.

ulz/AFP/sid/AP



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