Germany's next Topminister Jeder zweite Deutsche traut Heidi Klum Polit-Karriere zu

Sie sprach öffentlich mit ihren Brüsten, sie plauderte über die Vorzüge eng anliegender Radlerhosen, sie schnatterte über Sex im Wandschrank: Doch die Deutschen stehen unverbrüchlich hinter Heidi. Jeder Zweite traut ihr sogar ein Ministeramt zu.


Hamburg - 47 Prozent der Bundesbürger gehen davon aus, dass die 34-Jährigen für das Amt der Familienministerin taugt, wie eine repräsentative Erhebung im Auftrag des Magazins "Vanity Fair" nun ergab. Mit dem erfolgreichen Model will trotzdem nicht jede Frau tauschen. Der Umfrage zufolge beneiden 42 Prozent der Bürgerinnen Klum um gar nichts.

Vor geraumer Zeit hatte das Topmodel aus Bergisch-Gladbach noch für Aufsehen gesorgt, als es munter vor einer Kamera mit seinen Brüsten spielte. "Klum loves her Bazooms" überschrieb die Internet-Seite TMZ das - bei YouTube sehr populäre - Filmchen.

Klum selbst alberte darin mit ihren "Tröten" herum, jodelt, blödelt, kichert und spricht Englisch mit klischeehaftem deutschen Akzent. "Von Hupen habt ihr Kerle keine Ahnung!", höhnte Heidi und lächelt ihr vollzahniges Klum-Lächeln.

"Heidi Klums allmächtige Oberweite", dichtete das US-Magazin "E!online" - offenkundig inspiriert - und fragte, was dieser bizarre Auftritt bedeuten mag. "Entweder hat sie den Verstand verloren oder zu viel Kleber geschnüffelt", schrieb "E!online" - um sogleich zu bilanzieren: "Egal, der Gaga-Clip ist das Beste, was wir je gesehen haben!"

"Warum spricht sie plötzlich so versext?", sorgte sich dagegen die "Bild"-Zeitung um Klum, blieb die Antwort aber schuldig. Genau die lieferte jedoch ein genervter TMZ-Leser, der die Frage des Magazins, weshalb Klum denn plötzlich einen Oberweitenfetisch habe, so beantwortete: "Weil sie 'ne Menge Geld dafür kriegt."

jdl/ddp



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