Taiwan Bikini-Bergsteigerin Gigi Wu tödlich verunglückt

Sie wurde bekannt, weil sie im Bikini auf Berggipfeln posierte: Wanderin Gigi Wu ist bei einer Tour im Yushan-Nationalpark in eine Schlucht gestürzt und gestorben.

Jadeberg im Yushan-Nationalpark
imago/ Panthermedia

Jadeberg im Yushan-Nationalpark


Von ihrer letzten Tour kam sie nicht zurück: Eine durch Bikini-Fotos auf Berggipfeln bekannt gewordene Wanderin ist in Taiwan tödlich verunglückt. Gigi Wu sei am Samstag im Yushan-Nationalpark in eine Schlucht gestürzt, teilten Rettungskräfte mit.

Wu habe schwer verletzt über ein Satellitentelefon Freunde alarmiert. Die Einsatzkräfte gelangten aber wegen des schlechten Wetters nicht schnell genug zu der 36-Jährigen. Die Leiche der Frau wurde am Montag entdeckt.

Wu sei etwa 20 bis 30 Meter in die Tiefe gestürzt, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte. Sie habe Freunden am Telefon gesagt, dass sie ihre untere Körperhälfte nicht mehr bewegen könne. Demnach gab sie aber noch ihre Koordinaten durch.

Wegen schlechten Wetters konnten Hubschrauber nicht zu der Unglücksstelle fliegen. Ein Rettungsteam brauchte 28 Stunden, um zu Fuß zu der verunglückten Wanderin zu gelangen - jede Hilfe kam zu spät.

Hundert Gipfel in vier Jahren bestiegen

Die Taiwanerin war in sozialen Netzwerken durch ihre Bikini-Selfies auf Berggipfeln bekannt geworden. Die 36-Jährige erklomm die Gipfel in ihrer Wanderkleidung und zog sich dann um. Dem taiwanesischen Sender FTV sagte sie 2018, sie habe in vier Jahren mehr als hundert Gipfel bestiegen. "Ich habe auf jedem der hundert Berge einen Bikini angezogen", sagte sie.

In Taiwan gibt es eine Reihe von mehr als 3000 Meter hohen Bergen. Im Winter fallen die Temperaturen regelmäßig deutlich unter null Grad Celsius.

sen/AFP



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