Gomez' großes Bieber-Geheimnis "Jetzt werde ich ganz rot"

Ein Besuch bei US-Talk-Veteran David Letterman kann schon ein Erlebnis sein. Wenn man etwas zu sagen hat. Damit allerdings hat die Schauspielerin Selena Gomez ein Problem. Weil sie immerzu etwas verheimlichen muss.

AP

Los Angeles - Kichern, kokettieren, Klappe halten: US-Jungstars wie Selena Gomez haben es gar nicht so leicht. Um die von ihren Managern mühsam ausgeklügelten modernen Märchen nicht zu demontieren, müssen sie folgsam sein: Mal brav, dann verrucht, erst auskunftsfreudig, dann stumm wie ein Mossad-Agent im Verhör.

Weil zur Popularität auch gehört, dieselbe in homöo- oder psychopathischen Dosen anzuheizen, muss sich der berühmte Youngster bisweilen in der Öffentlichkeit zeigen. So auch Fräulein Gomez, die sich in ihrer Eigenschaft als Sängerin, Schauspielerin, Tierfreundin und Unicef-Botschafterin am Mittwoch bei Talkshow-Veteran David Letterman auf die Couch setzte.

Letterman hielt ein Foto von Gomez und ihrem angeblichen Lover und Teenager-Schwarm Justin Bieber in die Kameras des Senders CBS. Das Bild zeigte die beiden auf der "Vanity-Fair-Oscar-Party", sie in glänzend roter Ballrobe, er im schwarzen Anzug mit farblich passendem Einstecktuch. Ein hübsches Paar, mögen sich viele gedacht haben. "Oh, das ist aber süß", summte auch Gomez.

"Sie beide sehen recht glücklich aus", soufflierte Letterman. "Wie lange kennen Sie Bieber eigentlich schon?" Antwort Gomez: "Och, so zwei Jahre." Ob sie denn nun ein Paar seien, wollte Letterman wissen. "Jetzt werde ich ganz rot", zwitscherte die perfekt geschminkte Gomez. "Er ist schon so lang in meinem Leben, es ist einfach nett, jemanden zu haben, der versteht, was man so durchmacht."

Schon klar, der Ruhm, die aufdringlichen Fans, immer auf Achse - da braucht man Freunde, die dasselbe Problem haben. Aber muss man die gleich werbewirksam als Mal-sehen-vielleicht-ich-weiß-auch-nicht-Lover verkaufen? Wo Gomez und Bieber sich denn überhaupt kennengelernt hätten, wollte der inzwischen offensichtlich gelangweilte Moderator noch wissen. "Sein Manager hat meine Mutter angerufen, die mein Manager ist", zwitschert die 18-Jährige. Das glaubt man ihr aufs Wort.



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