Wirbel um Twitter-Eintrag BBC erklärt Queen irrtümlich für tot

Ende Juni startet Queen Elizabeth ihren Deutschlandbesuch. Kurz vorher sorgt eine Falschmeldung über ihren Tod für jede Menge Wirbel. Wie es dazu kommen konnte, ist nicht klar.
Queen Elizabeth: Sie lebt

Queen Elizabeth: Sie lebt

Foto: Reuters

Eine Journalistin der britischen BBC hat mit einer Falschmeldung über den Tod der Queen Aufregung verursacht. Nach Angaben der BBC gelangte die Nachricht am Mittwoch während einer Probe an die Öffentlichkeit.

"Während einer technischen Übung für einen Nachruf wurden irrtümlicherweise Tweets vom Account einer BBC-Journalistin versendet, die besagten, dass ein Mitglied der königlichen Familie erkrankt sei", erklärte der Sender . "Die Tweets wurden schnell gelöscht, und wir bitten für jegliches Ärgernis um Entschuldigung."

Routine-Check im Krankenhaus

Der Vorfall geschah ausgerechnet an einem Tag, an dem die 89-Jährige tatsächlich im Krankenhaus war. Die Queen habe sich am Mittwoch kurz vor ihrem Deutschlandbesuch routinemäßig in einem Londoner Krankenhaus untersuchen lassen, sagte ein Palastsprecher. Der Termin sei geplant gewesen. Die Queen reist am 23. Juni nach Berlin, sie wird auch Frankfurt und Celle besuchen.

Der US-Sender NBC  veröffentlichte die Tweets der BBC-Journalistin Ahmen Khawaja. Demnach twitterte Khawaja zunächst: "Queen Elizabeth ist gestorben." Rasch darauf folgte der Eintrag: "Falscher Alarm zum Tod der Queen: Sie wird im King Edward Krankenhaus behandelt." Dann hieß es: "Falscher Alarm. Habe die vorherigen Mitteilungen gelöscht."

Die Journalistin lieferte eine andere Erklärung für den Fauxpas als ihr Arbeitgeber. "Telefon unbewacht zu Hause gelassen. Alberner Streich, Entschuldigung für die Aufregung!" Diesen Tweet löschte die Frau später.

sms/dpa
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