Großbritannien Martina Navratilova und Mr. Sulu ziehen ins "Dschungelcamp"

Schlangenbäder, Hodenfrühstück und der "Kakerlakensarg": Tennisstar Martina Navratilova und Raumschiff-Enterprise-Darsteller George Takei gehen für die britische Ausgabe des "Dschungelcamps" in die Wildnis. Warum, bleibt ihr Geheimnis.

London - Was die 52-jährige Navratilova dazu treibt, sich mit B-Prominenten auf den inszenierten Überlebenskampf im Dschungel einzulassen, weiß sie eigenen Angaben zufolge noch nicht einmal selbst. Sie habe nie zuvor eine Show gesehen, bekannte sie laut BBC. Am meisten Angst habe sie vor Schlangen und Spinnen, aber: "Ich vertraue in meine Fähigkeiten, mich anzupassen." Sie nehme die Herausforderung an: "Ich bin konkurrenzfähig. Niemand geht vor Gericht und sagt, ich möchte verlieren."

Die im heutigen Tschechien geborene Tennisspielerin lebt seit 1975 in den USA und hat während ihrer bemerkenswerten Karriere mehr als 50 Grand-Slam-Titel gewonnen.

Ihr Mitbewerber auf die Dschungel-Krone, "Mr. Sulu"-Darsteller Takei, sieht sich gut gewappnet, weil er mehrere Marathonläufe bestritten und schon einmal lebenden Fisch verzehrt habe. "Ich liebe Herausforderungen und werde es mutig angehen. Ich glaube, dass es sehr spaßig wird", sagte er laut BBC. Der 71-Jährige hatte erst kürzlich Schlagzeilen gemacht, als er in Kalifornien seinen langjährigen Lebenspartner Brad Altman geheiratet hatte.

Bei der mehrwöchigen Show, die am Sonntag auf dem Sender ITV1 an den Start geht, müssen zehn mehr oder minder bekannte Prominente auf einem umzäunten Urwaldgrundstück jeden Tag sogenannte Ekelprüfungen bestehen: Das können so unterhaltsame Inszenierungen sein wie ein Kakerlakenbad, das Tierhodenverspeisen oder ein gemeinsamer Pool-Besuch mit Giftschlangen.

Model und Fitnesstrainerin Carly Zucker erklärte im Vorfeld des Wettkampfes, ihr Verlobter, der Chelsea-Spieler Joe Cole, habe sie gedrängt, an der Show teilzunehmen. Andere, wie die moppelige TV-Moderatorin Dani Behr, hoffen auf ein Fernseh-Comeback per Dschungelschweinerei. Ihre 68-jährige Kollegin Esther Rantzen hingegen befürchtet das Schlimmste: Demütigung und das Ende ihrer Karriere.

Derweil macht sich Ex-Blue-Sänger Simon Webbe Sorgen, dass seine Freundin eifersüchtig sein könnte. Der ehemalige Schauspieler und heutige Politiker Robert Kilroy-Silk könnte für Zündstoff in Sachen Gruppendynamik sorgen: Er hält sich BBC zufolge für schwierig und glaubt, selbst seine Mutter würde ihn als Alptraum bezeichnen.

Letztlich wird das TV-Publikum entscheiden, wer der wahre Dschungelkönig ist. Per Telefon wählen die Zuschauer einen Teilnehmer nach dem anderen aus dem Camp. In Deutschland läuft die Reihe beim Sender RTL und startet voraussichtlich im Januar wieder.

ala/dpa

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