Gwyneth Paltrow Faltenlos in Hollywood

Es war ihr großer Tag: Gwyneth Paltrow wurde auf Hollywoods "Walk of Fame" mit einem Stern geehrt. Doch Fotografen hielten nicht nur den Zugewinn der Schauspielerin fest, sondern auch einen Verlust - ihre Mimik scheint abhanden gekommen.

AP

Los Angeles - Spott und Häme ergießen sich im Internet über Gwyneth Paltrow. "Sie hat es nicht zu dem Termin geschafft, darum kam ein Stunt-Double", schreibt ein Nutzer im Forum des US-Blogs Huffington Post. Ein anderer unkt: "Sie sieht aus wie Heidi Montags große Schwester."

Tatsächlich hat Paltrow, 38, inzwischen fatale Ähnlichkeit mit jener Miss Montag, einem 24-jährigen US-TV-Sternchen, das es vor allem damit zu zweifelhafter Bekanntheit brachte, dass sie sich an nur einem Tag gleich zehn Schönheitsoperationen unterzog und diese nun schlagzeilenträchtig bereut.

Als Paltrow am Montag in Los Angeles ihre Ehrung auf Hollywoods berühmten "Walk of Fame" entgegennahm, war die meist jugendlich frisch wirkende Schauspielerin, die für ihre Hauptrolle in "Shakespeare in Love" (1999) mit einem Oscar geehrt wurde, kaum wiederzuerkennen.

Von weitem machte sie in dem cremeweißen, enganliegenden Kleid eine gewohnt gute Figur - doch bei näherem Hinschauen war der Eindruck eher erschreckend: Paltrow fehlte jegliche Mimik. Stirn und Augenbrauenpartie wirkten wie eingefroren, beim Lachen zeigten sich kaum Fältchen um die Augen.

Erst kürzlich hatte Paltrow einen großen Triumph gefeiert: Die Oscar-Preisträgerin ist inzwischen auch als Sängerin erfolgreich und trat bei den Country Music Awards in Nashville auf. Dabei riss sie das Publikum von den Sitzen. Schon gibt es Spekulationen, dass Paltrow demnächst einen Plattendeal unterzeichnen könnte. Beim Singen spielt die Mimik ja auch keine große Rolle.

siu



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