Heim ins La-la-land Michael Jackson wohnt zur Miete

Nach dem Freispruch im Prozess wegen Kindesmissbrauchs floh Michael Jackson aus Kalifornien. Das ist drei Jahre her, nun will der Ex-"King of Pop" zurück in die Heimat. Und bescheidet sich mit einer Mietunterkunft - auf seine Art: 13 Badezimmer müssen es schon sein.

Los Angeles - Drei Jahre nach seinem Freispruch in einem Prozess wegen Kindesmissbrauchs zieht es Michael Jackson zurück nach Kalifornien.

Der einstige "King of Pop" habe für eine Monatsmiete von etwa 100.000 Dollar, umgerechnet rund 74.000 Euro, eine Luxusvilla im noblen Stadtteil Bel Air in Los Angeles gemietet, sagte sein Sprecher Tohme Tohme der "Los Angeles Times".

Das Haus im Stil eines französischen Schlosses verfüge über sieben Schlafzimmer, 13 Badezimmer, zwölf Kamine und ein Privatkino. Jackson wolle da sein, "wo die ganze Action ist", begründete Thome den Umzug. Das von einer Mauer umgebene Anwesen zählte im vergangenen Jahr zu den teuersten Häusern im Raum Los Angeles, die zum Verkauf standen.

Dem Bericht zufolge mietete der Popstar die Villa zunächst für ein Jahr an. Es sei möglich, dass Jackson diese Zeit nutze, um "sein eigenes Traumhaus" zu bauen.

Der 50-jährige Sänger ist seit dem Missbrauchsprozess fast aus der Öffentlichkeit verschwunden, er lebte zurückgezogen unter anderem in Bahrein, Las Vegas und in Europa. Seine 1000 Hektar große Neverland-Ranch in Santa Barbara County, die er Ende der achtziger Jahre für 30 Millionen Dollar gekauft hatte, übertrug Jackson nach Medienberichten im vergangenen November einer Firma, an der er Anteile hält. Zeitweise war das Anwesen von einer Zwangsversteigerung bedroht.

"Mr. Jackson ist bei guter Gesundheit", erklärte sein Sprecher und dementierte Gerüchte, Jackson habe eine seltene Lungenkrankheit, sei auf einem Auge fast blind und könne kaum sprechen. "Er schließt gerade mit einer großen Entertainmentfirma Verhandlungen über eine Welttournee und eine Serie von Sonderauftritten ab."

Unlängst, so die "Los Angeles Times", sei Jackson in einer Buchhandlung der Stadt gesehen worden. Er habe eine Gesichtsmaske und einen aufgespannten schwarzen Regenschirm getragen.

pad/AFP/dpa

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