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Trotz Sultan-Boykott: Kate feiert im Dorchester

Foto: Jeff J Mitchell/ Getty Images

Familienfeier in London Herzogin Kate bricht mit Brunei-Boykott

Der Sultan von Brunei verabschiedete Gesetze, die es erlauben sollen, Menschen zu Tode zu steinigen. Weltweit meiden deshalb Prominente seine Luxushotels - doch Herzogin Kate wurde jetzt wohl zur Boykott-Brecherin.

London - Oprah Winfrey, Jay Leno und Ellen DeGeneres: Weltweit boykottieren Prominente den wohlhabenden Scheich von Brunei - indem sie seine Luxushotels meiden, darunter das Beverly Hills Hotel und das Le Meurice in Paris. Doch ein besonders glamouröser Gast blieb dem Sultan noch: Herzogin Kate soll laut einem Bericht der "Daily Mail"   die Hochzeit ihres Cousins ersten Grades im Dorchester Hotel im Londoner Stadtteil Mayfair gefeiert haben. Auch dieses Haus gehört dem Sultanat von Brunei.

Das kratzt nun am Image der strahlenden Monarchie-Vertreterin. Denn was den Ort des Familienfestes so heikel macht, ist die Politik des Sultans. Der hatte Anfang Mai in Abstufungen das Scharia-Strafrecht in seinem Land eingeführt. Zunächst sollen allgemeine Vergehen mit Haft oder Geldbußen belegt werden. Dazu zählen zum Beispiel die Missachtung des Fastenmonats Ramadan oder das Fehlen beim Freitagsgebet. In der zweiten Phase kämen körperliche Strafen wie Auspeitschen oder das Amputieren von Gliedmaßen für Vergehen wie Diebstahl hinzu. In der dritten Phase die Todesstrafe durch Steinigung, die unter anderem für Ehebruch und homosexuelle Handlungen verhängt werden soll.

Die 32-jährige Herzogin ließ sich zu dem Fest, das bereits am Freitag stattfand, in einem abgedunkelten Wagen in die Tiefgarage des Hotels bringen. Auch Kates Schwester Pippa Middleton und ihre Eltern sollen der "Daily Mail" zufolge auf der Hochzeit des Cousins ersten Grades, Adam Middelton, gewesen sein. Fotos der Middletons aus dem Dorchester kursieren bislang noch nicht.

tam
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