Herzogin unter Hypnose Fergie plaudert sich frei

Achtung, TV-Therapie: Sarah Ferguson, Herzogin von York und in Ungnade gefallene Ex-Frau von Prinz Andrew, hat einen neuen Job. In der US-Reality-Serie "Finding Sarah" wird sie in die Untiefen ihrer Psyche tauchen - für ihre Töchter, ein besseres Leben und natürlich mehr Geld auf dem Konto.

Getty Images

London - Zugegeben, es ist gar nicht so leicht, als klammer Ex-Royal seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Manchmal muss man sich ein bisschen überwinden und beide Augen ganz fest vor der eigenen Peinlichkeit verschließen. Und manchmal muss man jemand anderem ganz fest in die Augen schauen und sich ein bisschen in Trance versetzen lassen.

So geschieht es in der neuen Serie "Finding Sarah", die ab dem 12. Juni auf Oprah Winfreys eigenem Kabelkanal OWN laufen soll. Da liegt "Fergie" auf Seidenkissen gebettet auf einer Chaiselongue und lässt sich hypnotisieren. Kaum in den Tiefen ihres Unterbewusstseins angekommen, plaudert sie über ihren Verflossenen, den britischen Prinzen Andrew: "Er ist mein bester Freund und der Vater meiner Kinder. Er ist ein großartiger Ex", säuselt die 51-Jährige. Beide wünschten sich, sie hätten sich nie scheiden lassen. "Ich wäre zu gern wieder die Braut von damals - aber das geht nicht."

Schon nach der opulenten Hochzeit von Kate Middleton und Prinz William hatte sich Ferguson bei Talk-Legende Winfrey darüber ausgeheult, dass sie nicht mitfeiern durfte.

In einem ersten Trailer zu der Serie ist eine aufgewühlte und den Tränen nahe Ferguson zu sehen. "Inspiriert" von ihrem Besuch bei der Talk-Legende habe Fergie das Gefühl gehabt, sie müsse sich "ihrer Vergangenheit stellen und positive Schritte unternehmen um ihr Leben zu ändern", schreibt der Sender in der Ankündigung. Sie wolle sich unter anderem mit ihren Schuldgefühlen den Töchtern gegenüber auseinandersetzen, heißt es.

Beatrice, 22, und Eugenie, 21, waren im Gegensatz zur Mutter zur Hochzeit in London geladen und hatten sich mit gewagten Hut-Kreationen ins Rampenlicht gerückt.

Auf ihrem Weg ins neue Leben wird die Herzogin einem Schamanen in der Wüste von Arizona begegnen, außerdem sollen verschiedene "Heiler" und Coaches gehört sowie ein Pferdeflüsterer konsultiert werden. Auch körperlich waren die Aufnahmen eine Herausforderung - neben einem anspruchsvollen Fitnesstraining schleppte sich Fergie 26 Meilen durch die kanadische Arktis.

Dank TV-Projekten wie "Finding Sarah" soll es Fergie inzwischen gelungen sein, ihre Millionenschulden zu begleichen, schreibt die britische "Sun" am Montag. Im vergangen Jahr ging Ferguson auf der Suche nach neuen Geldquellen der Boulevardzeitung "News of the World" auf den Leim. Ein als Geschäftsmann getarnter Reporter des Blattes bat die 51-Jährige, ihm Kontakt zu ihrem Ex-Mann zu vermitteln. Ferguson ging darauf ein - und verlangte 500.000 Pfund. Eine Anzahlung, 40.000 Pfund in bar, nahm sie in einem Hotelzimmer in einem Aktenkoffer entgegen. Sie wurde heimlich dabei gefilmt.

ala



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