VIP-Fanclub Promis für Hillary Clinton

Meryl Streep trommelt beim Parteitag der Demokraten für Hillary Clinton. Indirekt tun das auch Bryan Cranston, Kerry Washington und mehr als hundert weitere Promis: Sie wollen einen Präsidenten Trump verhindern.

AFP

Ob Hillary Clinton sich im Präsidentschaftswahlkampf gegen Donald Trump durchsetzen kann, ist offen. Sollte die Kandidatin der Demokraten unterliegen, wird es aber sicherlich nicht an der mangelnden Unterstützung Prominenter gelegen haben. Beim Parteitag der Demokraten in Philadelphia haben viele Promis - etwa Meryl Streep und Elizabeth Banks - ihre Unterstützung für Clinton bekundet.

Weil nur sie und Donald Trump, Kandidat der Republikaner, realistische Chancen auf einen Wahlsieg haben, bekommt Clinton indirekt Unterstützung von mehr als hundert weiteren VIPs. Sie schlossen sich einer Kampagne an, die ein Ziel hat: einen Präsidenten Trump zu verhindern.

Mit dabei sind "Breaking Bad"-Star Bryan Cranston, Julianne Moore, Lena Dunham, Samuel L. Jackson, Olivia Wilde, Kerry Washington, Patricia Arquette, Meg Ryan, Mark Ruffalo, Neil Patrick Harris, Julia Stiles, Shonda Rhimes, Paul Haggis, Elizabeth Banks, Rapper Macklemore, Woody Harrelson und Jane Fonda.

In einem Brief teilte die Gruppe mit, man wolle "die Macht unserer Stimme und unseres Wahlrechts nutzen, um Donald Trump und die hasserfüllte Ideologie, die er repräsentiert, zu stoppen". Als Beispiele wurden Trumps Tiraden gegen Frauen, Latinos und Menschen mit Behinderungen genannt.

In der Vergangenheit seien gefährliche Leute an die Macht gekommen, weil andere versäumt hätten, sich öffentlich zu äußern. "Manche von uns kommen aus Gruppen, die Trump angegriffen hat. Auf manche von uns trifft das nicht zu." Aber die Geschichte habe gezeigt, dass es oft nur eine Frage der Zeit sei, bis man selbst zum Ziel werde.

Dunham, bekannt geworden mit ihrer Serie "Girls", und "Superstore"-Star Ferrara sprachen auf einer Podiumsdiskussion mit Clintons Tochter Chelsea über Trump. Ob sie sich auf seine Tweets als Reaktion auf ihren Auftritt freuten? "Er hat mich ja schon als B-Promi ohne Mojo bezeichnet", sagte Dunham. "Was kommt als nächstes?"

Ferrara sagte, Trump habe viel über "America" gesprochen und dass er das Land wieder großartig machen wolle - eine Anspielung auf Trumps Slogan "Make America Great Again". "Er versucht, mich großartig zu machen. Ich weiß nicht, warum. Ich bin schon seit Jahren großartig", scherzte Ferrara.

Im Video: Michelle Obama wirbt für Clinton - und teilt gegen Trump aus

Getty Images

ulz/AP



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