Rekordpreis für eine Villa "Playboy-Mansion" für 100 Millionen Dollar verkauft

So viel wurde noch nie für eine Villa in Los Angeles bezahlt: "Playboy"-Gründer Hugh Hefner hat sein Anwesen verkauft. Ausziehen will er aber trotzdem nicht.

"Playboy-Mansion" (Archiv)
AFP

"Playboy-Mansion" (Archiv)


Der Kauf der "Playboy-Mansion" ist besiegelt. Für 100 Millionen US-Dollar (rund 88 Millionen Euro) hat Investmentmilliardär Daren Metropoulos das pompöse Anwesen von "Playboy"-Gründer Hugh Hefner gekauft. Es ist der höchste Preis, der jemals für ein Haus in Los Angeles gezahlt wurde.

Anfang Juni hatte Hefner bekannt gegeben, dass er seine legendäre Hollywood-Villa an seinen Nachbarn verkaufen will. Branchenexperten hatten den Wert der Villa auf rund 200 Millionen Dollar (176 Millionen Euro) veranschlagt.

Metropoulos wird vorerst nicht selbst in seine neue Immobilie einziehen. Teil der Vereinbarung ist, dass der 90-jährige Hefner auf Lebenszeit in der Villa wohnen bleiben darf. Der "Playboy" zahlt solange eine Million Dollar jährlich für die Instandhaltung des Anwesens. Erst nach seinem Tod kann der Käufer die Immobilie auch nutzen.

Erworben hatte Hefner das Anwesen 1971 für eine Million Dollar. Die 1927 errichtete Villa war Schauplatz legendärer Partys, sie wurde zum Sinnbild für Dekadenz und Lasterhaftigkeit in Hollywood.

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kry/AP



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