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27. Juni 2011, 08:17 Uhr

Huntington-Whiteleys Premiere

Megan Fox? Wer ist das?

Es war ihr Wochenende: Rosie Huntington-Whiteley, Ex-Dessous-Modell und jetzt weibliche Hauptdarstellerin von "Transformers 3", stellte mit Kollegen den Film in Berlin und London vor - und bewies ihre Laufstegqualitäten. Da ist Vorgängerin Megan Fox schon fast vergessen.

Hamburg - Wer auf dem Laufsteg bestehen kann, macht auch auf dem roten Teppich eine gute Figur. Die jahrelange Arbeit als Model hat sich für Rosie Huntington-Whiteley ausgezahlt: Beim Europa-Premierenwochenende des Films "Transformers 3" bezirzte die 24-Jährige Zuschauer und Medien.

"Atemberaubend" jubilierte die britische Tageszeitung "Daily Mail" anlässlich Huntington-Whiteleys Auftritt am Sonntagabend in London. In einem saphirblauen Kleid, das sanft den Körper umspielte und nur das Nötigste verdeckte, war die Schauspielerin, die sogar den Model-Ritterschlag der Victoria's Secret-Show vorweisen kann, erschienen. Mal die Hände auf dem Rücken verschränkt, mal verspielt vor dem Bauch, nun eine Seitenansicht, dann noch ein Bild von vorne - Huntington-Whiteley bot den Fotografen einiges.

Bereits am Samstag hatte Huntington-Whiteley, die im Mai vom US-Magazin "Maxim" zur heißesten Frau der Welt ernannt worden war, einen glanzvollen Auftritt bei der Europa-Premiere in Berlin hingelegt. In einem weiß-silbernen Glitzerkleid mit Riesen-Rückenausschnitt, das ein Freund entworfen haben soll. Die Robe hat allerdings einen Haken: "Zum Umziehen will man mir immer nur zehn Minuten geben, ich brauche aber eine Stunde", sagte die Schauspielerin, die vom Laufsteg Tempo eigentlich gewöhnt sein müsste, laut "Berliner Zeitung".

Kollege Shia LaBeouf sprach hingegen lieber über den Film. "Das ist der beste Film, den wir jemals gemacht haben", sagte er laut BZ, die Hände in den Hosentaschen und eher übellaunig. Bereits vor der Premiere hatte es geheißen, er habe keine Lust auf einen vierten Teil.

Im Angesicht von Rosie Huntington-Whiteley ist der bisherige Star der "Transformers"-Reihe völlig vergessen: Megan Fox. Die Frau, die jahrelang als heißeste Nachwuchsschauspielerin gehypt worden war und als Königin jedes roten Teppichs galt, hat sich mit einem Hitler-Vergleich ins Abseits geschossen.

Regisseur und Produzent Michael Bay hat auch den dritten "Transformers"-Teil auf die Leinwand gebracht. Wie schon seine Vorgängerfilme ist auch die Neuauflage action-geladenes Popcorn-Kino: Die Roboter Autobots treten an der Seite der Menschen gegen die finsteren Decepticons an, nachdem die wertvolle Ladung eines Alien-Raumschiffs vom Mond geborgen und zur Erde gebracht wurde. Ein Großteil der 155 Filmminuten zeigt aufwendige Kampfszenen. Die ersten beiden Großproduktionen kosteten zwischen 150 und 200 Millionen Dollar - und spielten 2007 und 2009 jeweils etwa das Doppelte ihres Budgets ein.

siu

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