Image-Fragen Christina Aguilera verteidigt Partynächte

Wenn es um die moralische Vorbildfunktion von Prominenten geht, kennen US-Medien keinen Spaß: Unlängst brach sich helle Empörung Bahn, als ein Teenie-Star es wagte, einer Fotografin die nackte Schulter zu zeigen. Jetzt trifft es Neu-Mutter Christina Aguilera: Sie feiert offenbar zu viel.


New York - "Echt gemein" findet Pop-Sängerin Christina Aguilera die Anwürfe aus Teilen der amerikanischen Presse, wonach sie zu viel Zeit auf Partys verbringe.

Der platinblondierte Star wurde im Januar Mutter eines kleinen Sohnes, Max Liron, und entdeckt nach intensiver Nestphase - zur der unter anderem ein hoch dotiertes Foto-Shooting für die Zeitschrift "People" gehörte - nun die Freuden des Ausgehens neu.

Am vergangenen Wochenende feierten Aguilera und ihr Ehemann Jordan Bratman im Nachtclub des berühmten "Caesar's Palace" in Las Vegas. Nach einem "People"-Bericht wurde dort eine neue Schmuck-Kollektion präsentiert, für die Aguilera Patin gestanden hatte.

Wenige Stunden später waren in amerikanischen Boulevardblättern Fotos zu sehen, die Aguilera kichernd in Umarmungen mit nicht näher identifizierten Männern zeigten - was offenbar Fragen nach Aguileras Tauglichkeit als Mutter aufwarf.

"Ich will wenigstens ab und zu mal einen Abend allein mit meinem Mann verbringen", verteidigte sich eine enervierte Aguilera nun dem US-Magazin "Access Hollywood". "Ich habe ja wohl auch das Recht dazu. Ich verbringe den ganzen Tag mit meinem Sohn."

Ob diese Gegenwehr die Trübung ihres Mami-Images beseitigt, ist zweifelhaft, das scheint auch Aguilera zu ahnen: "Jeder gibt seinen Senf zu allem dazu, und so mancher will gleich ein Drama aus allem machen. Das gehört zu meinem Beruf dazu. Ich hab' das sehr früh gelernt."

Erst kürzlich war der Teenie-Star Miley Cyrus in Erklärungsnot geraten. Die junge Schauspielerin und Sängerin hatte Fotografin Annie Leibovitz bei einem Shooting die nackte Schulter gezeigt. Sittenwächter gerieten in helle Aufruhr - und Cyrus bat kleinlaut um Entschuldigung.

pad



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