James Blunt über soziale Medien "Schreckliche Verschwendung von Zeit und Energie"

Twitter-Nutzer James Blunt findet soziale Medien schrecklich - und erklärt, warum er trotzdem dabei ist.

James Blunt bei einer Gala im September in London: Twitter ist ein "wirklich seltsames Umfeld"
Jeff Spicer/ Getty Images

James Blunt bei einer Gala im September in London: Twitter ist ein "wirklich seltsames Umfeld"


Mehrmals im Monat tut James Blunt etwas Schlimmes. Etwas, das er selbst als "schreckliche Verschwendung von Zeit und Energie" bezeichnet: Er twittert. Oder er veröffentlicht ein Bild auf Instagram.

Der britische Sänger hat im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur gesagt, ihm seien soziale Medien in "keinster Weise" wichtig. Twitter etwa sei ein "wirklich seltsames Umfeld", in dem sich Menschen ständig unfreundliche Sachen sagten. Die Foto-Plattform Instagram führe nur dazu, dass andere Menschen das Gefühl hätten, ihr Leben wäre nicht so schön.

Dabei ist Blunt in beiden Netzwerken angemeldet - und versucht offenbar, zumindest Twitter zu einem besseren Ort zu machen: "Ich scherze auf Twitter ein bisschen herum, weil Menschen auf Twitter so grob zueinander sind."

Störende Kommentare

Doch das Medium hinterlässt offenbar auch bei dem Sänger Spuren: Sobald er nur einen bösen Kommentar lese, störe ihn das. Da helfe es auch nichts, wenn ihm am Abend vorher Tausende Leute bei einem Konzert zugejubelt hätten.

Der einzige Trost: In der echten Welt, wenn er etwa die Straße entlanglaufe und anderen Leuten begegne, werde ihm klar, dass die Menschen eigentlich "wirklich nett" sind.

jpz/dpa



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