James Corden über "mollige" Schauspieler Höchstens der "gute Freund" von jemandem, der attraktiv ist

Der britische Moderator James Corden wurde bekannt mit einer Rolle in der Serie "Fat Friends". Jetzt hat er deutliche Worte zur Diskriminierung übergewichtiger Schauspieler gefunden.

Presley Ann/ Getty Images

Wer an romantische Komödien denkt, hat vielleicht Julia Roberts oder Meg Ryan, Hugh Grant oder Ryan Gosling vor Augen; jedenfalls eher Hauptdarsteller, die schlank sind. James Corden hat dieses Phänomen nun in einem Interview kommentiert: "Mollige" Schauspieler würden nicht mit romantischen Rollen besetzt, weil die Filmbranche abgeneigt sei zu zeigen, wie die sich verliebten oder Sex hätten.

"Fette" Schauspieler müssten akzeptieren, dass sie in Film und Fernsehen "sicherlich niemand jemals attraktiv" finde, sagte der britische Moderator dem Schauspieler David Tennant in dessen Podcast "David Tennant Does a Podcast With".

Übergewichtige würden bestenfalls besetzt als guter Freund von jemandem, der "attraktiv" sei und vielleicht ab und zu einen "komischen Witz" bringen. "Wenn du älter wirst, spielst du wahrscheinlich irgendwo einen Richter", sagte der 40-Jährige.

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James Corden: "Niemand findet dich attraktiv"

Corden, der für sein "Carpool Karaoke" berühmt ist, begann seine Karriere mit einer Rolle in der britischen Serie "Fat Friends". Es ist nicht das erste Mal, dass er sich zu Übergewicht im Showbusiness und damit verbundener Diskriminierung äußert.

2016 sagte er dem "Rolling Stone", er habe nie verstanden, wieso unattraktive oder schwere Menschen sich in romantischen Komödien nicht verliebten. "Wenn sie es tun, dann auf eine seltsame, verrückte, umständliche Art und Weise - dabei ist es nicht so."

skr

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