Protestaktion in New York Hollywoodschauspieler James Cromwell klebt sich an Starbucks-Theke fest

Er ist bekennender Tierschützer und ernährt sich vegan: Nun hat der Emmy-Preisträger James Cromwell mit einer Protestaktion in einer Starbucks-Filiale erneut für Aufsehen gesorgt. Anlass sind unterschiedliche Milchpreise.
US-Schauspieler Cromwell (Foto aus dem Jahr 2018)

US-Schauspieler Cromwell (Foto aus dem Jahr 2018)

Foto: Chris Pizzello / AP

US-Schauspieler James Cromwell hat mit einer drastischen Aktion auf die aus seiner Sicht unfairen Milchpreise bei der Kaffeekette Starbucks aufmerksam gemacht. Aus Protest klebte sich der 82-Jährige am Dienstag am Tresen einer Starbucks-Filiale in Manhattan fest. Ein Video der Tierschutzorganisation Peta zeigte, wie Cromwell gemeinsam mit einem anderen Aktivisten auf der Ladentheke sitzt.

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Hintergrund der Aktion ist demnach, dass Starbucks Preisaufschläge für nicht tierische Milchalternativen verlangt. »Es gibt keinen Grund dafür, außer Gier«, sagte Cromwell in dem Video. Der Schauspieler forderte den Konzern dazu auf, die Aufschläge für vegane Milchalternativen abzuschaffen. Er trug ein T-Shirt mit der Aufschrift: »Befreit die Tiere«. Er ist unter anderem durch seine Rollen in »Babe«, »LA Confidential« und »The Green Mile« bekannt.

Laut US-Medien dauerte die Aktion etwa eine halbe Stunde, dann löste Cromwell seine Hand selbst vom Tresen. Festnahmen gab es laut Peta nicht. Cromwell ist bereits seit Jahren als Aktivist für die Organisation aktiv, auch mit dem Gesetz kam er wegen seines Engagements schon in Konflikt.

So wurde der Schauspieler etwa im Jahr 2017 nach einer Aktion an einem »SeaWorld«-Park in San Diego festgenommen. Dort hatte er gemeinsam mit anderen Peta-Aktivisten eine Orca-Show gestört.

Cromwell war nach eigener Aussage nach seiner Rolle im Film »Babe« Veganer geworden. Beim Starbucks-Protest prangerte er vor allem die Trennung von Kühen und ihren Kälbern nach der Geburt zur Milcherzeugung an. »Die Mütterkühe trauern tagelang um ihren Nachwuchs«, so Cromwell.

fek
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